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Die Nester der Eichenprozessionsspinners werden abgesaugt.

Raupenbefall

Eichenprozessionsspinner: Drei Wälder in Gladbeck gesperrt

Immer mehr Bäume sind von den gefährlichen Raupen befallen. Die Stadt warnt: Nester und Raupen nicht anfassen.

Zum ersten Mal hat die Stadt Gladbeck kleinere Waldgebiete komplett gesperrt, weil sie großflächig mit den Larven des Eichenprozessionsspinners befallen sind. Es handelt sich um die Wäldchen an der Frentroper Straße im Stadtteil Zweckel, an der Marcq-en-Barouel-Straße in Richtung Musikschule und zwischen der Buerschen Straße und der Gecksheide in Gladbeck-Ost.

Gemeldet worden war der Befall Ende vergangener Woche. In der Umgebung des Kindergartens an der Gecksheide wurden die Raupen, deren Haare bei Menschen schwere allergische Reaktionen auslösen können, unverzüglich abgesaugt. Wann die Spezialfirma, die von der Stadtverwaltung mit der Entfernung der Nester beauftragt wird, sich auch den übrigen Teil des des Waldstücks und die beiden anderen gesperrten Waldgebiete vornehmen kann, ist noch nicht klar, denn die Zahl der befallenen Bäume steigt. In Gladbeck sind nach Angaben der Stadtverwaltung aktuell rund 160 Standorte betroffen.

Die Stadtverwaltung empfiehlt, Nester und Raupen keinesfalls zu berühren, bei Kontakt trotz Juckreizes nicht zu kratzen, die Kleidung zu wechseln, sich zu duschen und die Haare gründlich zu waschen. Bei Symptomen wie Störungen des Allgemeinbefindens, allergischen Reaktionen, Hautausschlag, Augenbrennen, Schluck- und Atembeschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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