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Am Landgericht Essen geht es um den Vorwurf der sexuellen Ausbeutung.

Landgericht Essen

Sexuelle Ausbeutung - angeklagte Männer sollen Schülerin (14) mit 30 Euro "bezahlt" haben

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Ein 39- und ein 45-Jähriger stehen vor Gericht. Sie sollen ein Mädchen aus Gladbeck in ihr Auto geladen haben, angeblich um es zu McDonald's zu fahren. Tatsächlich ging die Fahrt aber wohl woanders hin.

Das traurige Schicksal eines heute 18-jährigen Mädchens aus Gladbeck beschäftigt seit Montag das Essener Landgericht. Die junge Frau soll vor vier Jahren von zwei Männern sexuell ausgebeutet worden sein. Nun stehen diese vor Gericht.

Die Angeklagten sind 39 und 45 Jahre alt. Der ältere war früher mal so etwas wie ein bester Freund. Er hat der damals 14-Jährigen offenbar geholfen, wenn sie in Not war. So wie Anfang 2015, als die Schülerin obdachlos war und teilweise sogar auf der Straße geschlafen hat. Genau diese Situation soll er dann jedoch gemeinsam mit einem Bekannten ausgenutzt haben.

"Ich wusste nicht, was ich machen sollte"

Laut Anklage luden die beiden Männer die 14-Jährige in ihr Auto – angeblich, um mit ihr zu McDonald’s zu fahren. Tatsächlich soll die Fahrt jedoch zu einem Autobahn-Parkplatz gegangen sein, wo es zu intensiven sexuellen Handlungen gekommen sein soll.

Anschließend wurde die Schülerin angeblich „bezahlt“ – mit 30 Euro.

„Ich wusste nicht, was ich machen sollte“, sagte die heute 18-Jährige den Richtern. Die Angeklagten wollten sich nicht äußern. Der Prozess wird fortgesetzt.

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