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Die Feuerwehr musste am Donnerstag zur Moltkehalde ausrücken. 

Flächenbrand

Feuer in Gladbeck: 50.000 Quadratmeter Fläche in Flammen - Sirenenalarm sorgt für Verwirrung

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In Gladbeck brannte am Donnerstag die Moltkehalde - mehr als 50.000 Quadratmeter Fläche standen in Flammen. 

Update (19.10 Uhr): Das Feuer ist inzwischen gelöscht. Allerdings teilt Christiane Schmidt, Pressesprecherin der Stadt Gladbeck, mit, dass deutlich mehr Fläche als bisher angenommen von dem Brand in Mitleidenschaft gezogen worden sind: Demnach standen 50.000 Quadratmeter in Flammen - zunächst war man von 3.000 m² ausgegangen. Auch aus diesem Grund muss die Rauchsäule aus kilometerweiter Entfernung zu sehen gewesen sein. 

Gefährliches Feuer in Gladbeck

Das Feuer war besonders gefährlich, da in der Nähe der brennenden Fläche ein Industriegebiet angesiedelt ist. Ein Übergreifen der Flammen wurde von insgesamt 125 Einsatzkräften vermieden. Die Gladbecker Feuerwehr wurde von Wehren aus Dorsten, Recklinghausen, Gelsenkirchen und Bottrop unterstützt. Als gegen 17 Uhr feststand, dass der Brand unter Kontrolle ist, wurde der Brandort noch einmal mit Drohnen inspiziert - hier wurde allerdings keine Rauchmeldung mehr festgestellt. 

Noch immer ist unklar, wie es zu dem Feuer kommen konnte.   

Feuerwehr in Gladbeck kämpft auch mit der Hitze 

Update (18.44 Uhr): Noch immer steht die Moltkehalde in Gladbeck in Flammen. Die Löscharbeiten können wohl noch bis in die Nacht andauern. Wie ein Sprecher der Feuerwehr Gladbeck mitteilt, müssen die Feuerwehrleute vor Ort bei der Hitze mit ausreichend Getränken versorgt werden. 

Unsere bisherige Berichterstattung:

Die Feuerwehr musste am Donnerstag zu einem Großeinsatz in Gladbeck ausrücken: Die Moltkehalde steht in Flammen. Insgesamt ist einne Fläche von 3.000 Quadratmetern betroffen. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist noch unklar. Die Rauchsäule ist aus kilometerweiterweiter Entfernung zu sehen. Die Löscharbeiten dauern an. Die Feuerwehr hat inzwischen den Vollalarm ausgelöst. 

Feuer in Gladbeck: Sirenenalarm sorgt für Verwirrung

Zunächst wurden die Sirenen zur Bevölkerungswarnung ausgelöst - hierbei soll es sich um einen technischen Fehler gehandelt haben. Nach Informationen der Warn-App "Nina" - die ebenfalls eine Push-Mitteilung schickte - liegt keine Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung vor. Auch sollen keine besonderen Schutzmaßnahmen ergriffen werden. 

In Datteln musste die Feuerwehr am Freitag ebenfalls zu einem Flächenbrand ausrücken: Kinder bemerkten plötzlich Rauchgeruch. In Recklinghausen musste die Feuerwehr am Donnerstag ebenfalls zu einem umgekippten Lkw auf der A2 ausrücken: Die Einsatzkräfte kämpften auch mit der Hitze. Heiß ist es auch in Marl: Doch auch die Ozon-Alarmschwelle wurde überschritten. In Waltrop haben Anwohner Gasgeruch wahrgenommen: Die Feuerwehr rückte aus

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