Eine verletzte Kanadagans, die offenbar Opfer von Tierquälerei geworden ist, endeckte ein Spaziergänger am Schlossteich in Gladbeck.
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Eine verletzte Kanadagans, die offenbar Opfer von Tierquälerei geworden ist, endeckte ein Spaziergänger am Schlossteich in Gladbeck.

Tierquälerei

Kanadagans am Schlossteich mit einer Armbrust verletzt - Zeugen gesucht

Der Teich von Schloss Wittringen in Gladbeck ist für Kanadagänse wahrlich kein sicherer Hafen. Schon vor fünf Jahren wurden dort zwei Dutzend toter Tiere aufgefunden. Jetzt ermittelt die Polizei erneut: Offenbar trieb hier am Montag ein Wilderer mit einer Armbrust sein Unwesen.

Ein Spaziergänger hatte am Montagnachmittag (22. März) in Nähe des Wittringer Schlossteichs eine verletzte Kanadagans gesehen und die Polizei gerufen. In der Brust des Tieres steckte ein dünnes Kunststoffrohr, bei dem es sich um ein Pfeilstück bzw. einen Armbrustbolzen handeln könnte.

Polizeibeamte und helfende Bürger fingen das verletzte Tier behutsam ein. Die Feuerwehr Gladbeck brachte die Gans in eine Tierklinik. Ein Tierarzt entfernte das Rohr, das an der Spitze abgebrochen war. Eine Pfeilspitze wurde nicht entdeckt. Nach Angaben des Tierarztes sind die Überlebenschancen der Gans gut. Sie soll nach der Regeneration wieder ausgewildert werden.

Wo und wie die Gans verletzt wurde ist unklar. Die Polizei bittet Zeugen, die etwas beobachtet haben, sich zu melden unter
0800 / 2361 111.

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