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In Gladbeck hat ein 51-Jähriger auf einen SEK-Beamten geschossen.

Eikampstraße

Mann schießt in Gladbeck auf SEK-Beamten - Schutzweste rettet den Polizisten

Bei einem SEK-Einsatz hat ein 51-Jähriger auf einen Beamten geschossen. Der Schütze ist für die Polizei kein Unbekannter. Am Donnerstag (5.12.) wurde Haftbefehl erlassen. Update mit mehr Details:

Update, 5.12., 16.50 Uhr: 

Die Polizei hat eine neue Pressemitteilung herausgegeben: "Gegen den 51-Jährigen, der im Verdacht steht, am Mittwoch, 4.12.2019 aus seiner Wohnung auf der Eikampstraße in Gladbeck Schüsse abgegeben zu haben, durch die ein Polizeibeamter eines Spezialkommandos getroffen und verletzt wurde, erließ das Amtsgericht Gladbeck auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen Haftbefehl wegen Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz." Bereits bei dem Einsatz konnte der Mann noch festgenommen werden. Nun folgte der offizielle Haftbefehl.

So haben wir bisher berichtet:

Ein 51-Jähriger hat in Gladbeck bei der Erstürmung seiner Wohnung auf Polizisten eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) geschossen. Er traf einen Beamten, der eine Schutzweste trug und nur deshalb mit einer leichten Verletzung davon kam, wie eine Recklinghäuser Polizeisprecherin am Mittwoch berichtete. Aus dem privaten Umfeld des Bosniers sei ein Hinweis auf eine oder mehrere Waffen gekommen und eine Strafanzeige wegen Bedrohung gegen den Mann gestellt worden.

Mordkommission wurde eingerichtet

Das SEK habe daraufhin am frühen Morgen die Wohnung des 51-Jährigen gestürmt. Der habe mehrere Schüsse auf die Polizisten abgegeben. Das SEK überwältigte den Mann und nahm ihn fest. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. "Es wird geprüft, ob es in Richtung versuchtes Tötungsdelikt geht", sagt die Sprecherin. Um was für eine Schusswaffe es sich handelte, wurde nicht mitgeteilt.

Auch am Mittag hatten die Ermittler noch rund um den Tatort alle Zugänge abgesperrt. Mehrere Beamte waren vor Ort, um Spuren zu sichern. Ein Fenster der Wohnung war bei dem Vorfall zu Bruch gegangen.

Laut Polizei ist der Mann kein Unbekannter. "Wir wissen schon, mit wem wir es zu tun haben, können aber mit Blick auf die laufenden Ermittlungen aber erst mal keine weiteren Informationen geben."

Eine Sprecherin der Essener Staatsanwaltschaft ergänzte, der Mann werde dem Haftrichter vorgeführt. Gegen ihn sei eine Strafanzeige wegen Bedrohung und auch wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gestellt worden.

dpa

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