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Eine Gasflasche flog durch das Fenster eines Bestattungsunternehmens.

Kampstraße

Mutmaßlicher Gladbecker Gasflaschenwerfer gefasst - so geht es mit ihm weiter

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In Gladbeck hat ein Mann ein brennendes Tuch und eine Gasflasche in ein Büro geworfen. Nun wurde ein Tatverdächtiger gefasst. 

Update (5.08., 16.23 Uhr): Der Mann, der in Gladbeck eine Gasflasche und ein brennendes Tuch in ein Bestattungsunternehmen geworfen haben soll, wurde am Montag gefasst. Das teilt die Polizei Recklinghausen in einer gemeinsamen Presseerklärung mit der Staatsanwaltschaft Essen mit.

Demnach handele es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 66-jährigen Mann aus Gladbeck, gegen den ein Haftbefehl - unter anderem wegen versuchten Mordes - erlassen wurde. Gefasst wurde der Mann in Hermsdorf (Thüringen). Hier ließ er sich widerstandslos festnehmen. 

Der 66-Jährige wurde bereits dem Haftrichter vorgeführt und befindet sich nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an. 

Unsere Erstmeldung: 

Am Donnerstag gegen 15.30 Uhr soll der Mann nach Angaben der Polizei Recklinghausen zunächst die Scheibe eines Büros an der Kampstraße eingeworfen haben. Anschließend warf er ein brennendes Tuch und eine Gasflasche durch das Fenster. Danach soll der Mann den Tatort verlassen haben.

Anschlag auf Gladbecker Bestatter: Büro nicht besetzt

Nach Informationen dieser Redaktion soll es sich bei dem Unternehmen um einen Bestatter handeln. Das Büro war zum Angriffszeitpunkt nicht besetzt - auch eine Explosion blieb glücklicherweise aus. Dennoch ermittelt nun die Mordkommission. 

Ramona Hörst, Pressesprecherin der Polizei erklärt auf Anfrage: "Die Kombination aus Gasflasche und brennendem Material ruft die Mordkommission auf den Plan." Zudem seien in dem Wohn- und Bürogebäude zur Tatzeit Bewohner im Haus gewesen - es hätte also ein deutlich böseres Ende nehmen können. 

Gladbecker Gasflaschen-Anschlag: Polizei schweigt aus ermittlungstaktischen Gründen

Zum aktuellen Stand der Ermittlungen möchte die Polizei aus taktischen Gründen keine Angaben machen. 

Die Feuerwehr Herten hatte eine unruhige Nacht. Von Mittwoch auf Donnerstag wurden drei Einsätze im Hertener Süden gefahren. Jetzt kam ein vierter hinzu. Knallt es heute im Kreis Recklinghausen? Warnung vor Unwetter im Vest. In Oer-Erkenschwick kam es kürzlich zu einem Überfall:  Eine Frau belud ihr Auto - plötzlich sprangen zwei Männer auf sie zu. Vermutlich mit voller Absicht hat der Fahrer eines Lieferwagens auf einer Autobahn im Münsterland einen mit Blaulicht fahrenden Rettungswagen gleich mehrfach ausgebremst. Ein 70-jähriger Bottroper wurde am Dienstag beinahe zum Opfer einer fiesen Betrugsmasche. Jetzt warnt die Polizei Recklinghausen vor dem Trick.

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