Ausbau B224 zur A52
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Der Übergang zwischen A52 und B224 in Gladbeck: Straßen.NRW hat eine neue Stauwarnanlage in Betrieb genommen.

Unfallschwerpunkt an der A52

Mit drei Monaten Verspätung: Stauwarnanlage an der B224 in Gladbeck geht in den Probebetrieb

  • Thomas Bartel
    vonThomas Bartel
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Fehler in der Hardware, Pannen bei der Datenübermittlung: Mit drei Monaten Verspätung geht heute die neue Stauwarnanlage an der B224 in Gladbeck in den Probebetrieb. 

  • Der Übergang von der A52 zur B224 in Gladbeck ist ein Unfallschwerpunkt.
  • Straßen.NRW hat rund 1,6 Millionen Euro in eine Stauwarnanlage investiert.
  • Autofahrer sehen ab sofort Tempolimits oder Überholverbote auf den elektronischen Tafeln.

Ab sofort wird Sicherheit an der A 52 in Gladbeck großgeschrieben: In Fahrtrichtung Essen geht die Stauwarnanlage zwischen der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Buer-West und dem Übergang zur B 224 in Gladbeck in den „offenen Probebetrieb“. 

Gladbeck: 1,6 Millionen Euro investiert

Der Landesbetrieb Straßen.NRW hat rund 1,6 Millionen Euro aus Bundesmitteln in die Anlage investiert. „Offener Probebetrieb“ bedeutet, dass Anzeigen wie Tempolimits oder Überholverbote für die Verkehrsteilnehmer sichtbar werden, erklärte Frank Hoffmann, Sprecher von Straßen.NRW. Ziel sei, in den kommenden vier Wochen die Anlage unter besonderer Aufsicht der ausführenden Firmen, der Verkehrszentrale in Leverkusen und der Straßen.NRW-Niederlassung in Bochum in voller Funktion zu betreiben. 

Gladbeck: Fehler in der Hardware sorgen für Verzögerung

„Läuft die Anlage fehlerfrei, wird sie nach dem offenen Probebetrieb in den Regelbetrieb gehen“, kündigte Hoffmann an. Die Stauwarnanlage wurde im Herbst 2019 gebaut und sollte ursprünglich im Frühjahr dieses Jahres in Betrieb gehen. Technische Probleme unter anderem bei der Hardware und der Datenübermittlung sorgten für eine Verzögerung von etwa drei Monate, räumte Hoffmann ein. 

Grund für den Bau der Stauwarnanlage waren wiederholt schwere Unfälle, die sich auf diesem Teilstück der B 224 am Ende von Staus ereignet haben. Die Verkehrsführung in diesem Nadelöhr ist unübersichtlich, zudem gebe es teilweise keinen Mittelstreifen. 

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