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Ein rund ein Kilogramm schwerer Stein - ähnlich dem auf diesem Symbolfoto - verfehlte eine Frau und ihr Kind in Gladbeck nur knapp.

Gezielte Attacke auf Passanten?

Ein Kilogramm schwerer Stein verfehlt Frau und Kind nur knapp - Mordkommission ermittelt

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Eine 45-jährige Frau und ihr neunjähriger Sohn aus Gladbeck sind möglicherweise Opfer einer hinterhältigen Attacke geworden. Jetzt ermittelt sogar die Mordkommission.

Die Polizei Recklinghausen ermittelt zurzeit in einem mysteriösen Fall in Gladbeck. Wie die Behörde berichtet, lief eine 45-jährige Gladbeckerin am Mittwoch, 8. Januar, gegen 17.50 Uhr mit ihrem neunjährigen Sohn an einem 14-stöckigen, leerstehenden Gebäudekomplex an der Schwechater Straße entlang. 

Dann fiel plötzlich ein Gegenstand herab, der die Passantin und ihr Kind nur knapp verfehlte. Nach Angaben der Polizei hörte die Frau danach Stimmen, die offensichtlich aus dem Gebäude kamen. 

Vorfall in Gladbeck: Frau und Kind bleiben unverletzt

Sofort alarmierte sie die Polizei, die vor Ort einen etwa ein Kilogramm schweren Stein auf dem Asphalt sicherstellte - offenbar das Objekt, was in der Nähe der beiden Passanten zu Boden gefallen war. 

Die Beamten durchsuchten anschließend das Gebäude, wobei auch ein Diensthund der Polizei zum Einsatz kam. Jedoch wurden keine Personen in dem Haus mehr angetroffen. 

Die Behörde geht nach derzeitigem Stand der Ermittlungen davon aus, dass der Stein von bisher unbekannten Tätern vom Gebäude aus auf die Straße geworfen wurde. Glücklicherweise wurden die Frau und das Kind dadurch nicht verletzt. 

Zeugen wollen Personen in dem Gebäude bemerkt haben

Dennoch ermittelt nun eine eingesetzte Mordkommission zusammen mit der Staatsanwaltschaft Essen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes. Die ersten Zeugenaussagen deuten laut Polizei darauf hin, dass sich zum Tatzeitpunkt eine oder mehrere Personen in dem Gebäude aufgehalten haben.

Die Polizei bittet um Hinweise: Wer hat zur Tatzeit an oder in dem Objekt Personen gesehen? Hinweise erbittet die Mordkommission unter der Telefonnummer 0800/2361111.

Schon vor einigen Tagen waren Feuerwehrleute nach einem Brandeinsatz in Bottrop mit Steinen beworfen worden.

Auch in Datteln waren Feuerwehrleute in der Silvesternacht böswilligen Angriffen ausgesetzt.

In Augsburg wurde ein Feuerwehrmann bei einem Streit sogar getötet.

In Bochum wurde ein Autofahrer von zwei Passanten attackiert.

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