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Auch um das Miteinander der Generationen wird es in den Workshops gehen.

Am 23. September geht es los

Wertedebatte: Gladbeck soll ein eigenes Grundgesetz bekommen

In acht Workshops können die Gladbecker darüber reden, wie sie zusammenleben wollen. Was ihnen wichtig ist, soll dann später in der "Gladbecker Erklärung" stehen. So können Sie mitmachen.  

„Nach welchen Werten wollen wir in unserer Stadt gemeinsam leben?“ – das ist die zentrale Frage, die mit der „Gladbecker Erklärung“, einem Wertekonsens, beantwortet werden soll.

Bei der Auftaktvorstellung am Montag, 23. September, ab 17 Uhr im Ratssaal und den darauf folgenden acht Workshops sollen die Gladbeckerinnen und Gladbecker darüber reden, wie sie sich das Zusammenleben vorstellen, was ihnen wichtig ist. Ende des Jahres sollen die gesammelten Eindrücke dann schriftlich in der „Gladbecker Erklärung“ festgehalten werden.

Alle sind eingeladen

Dazu Bürgermeister Ulrich Roland: „Wir entwickeln damit im Grunde unser eigenes Gladbecker Grundgesetz, eine Präambel, in der sich alle wiederfinden.“

Bereits im letzten Jahr wurde das „Konzept zum Zusammenleben“, das sich ebenfalls aus vielen Treffen und Workshops ergeben hat, vorgestellt. Ein Wunsch aller Beteiligten war damals, noch einen Schritt weiterzugehen und verbindliche Werte und Normen für eine gelingende Gemeinschaft zu entwickeln. „So etwas auf den Weg zu bringen und dann auch irgendwann zu verschriftlichen, das geht nur gemeinsam“, sagt der Erste Beigeordneter Rainer Weichelt.

Das Ibis-Institut aus Duisburg ist auch beteiligt

Bei der Auftaktveranstaltung im Ratssaal sind alle Interessierten eingeladen, sich und ihre Vorstellungen einzubringen. Moderiert und inhaltlich begleitet wird das Projekt vom Ibis-Institut aus Duisburg, das bereits das „Konzept zum Zusammenleben“ entwickelt hat. Nach der Auftaktveranstaltung geht es im Anschluss mit insgesamt acht Workshops in die Stadtteile. Anja Venhoff vom städtischen Büro für interkulturelle Arbeit: „Dabei gibt es thematisch offene Veranstaltungen und andere, die sich mit den Themen Senioren, Jugend, Frauen und Wirtschaft geben.“

Im Dezember soll dann die „Gladbecker Erklärung“ vorgestellt werden.

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