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Ein Luchs wie dieser aus dem Naturwildpark Granat soll ausgewildert werden. 

Umzug

Der ausgebüxte Luchs des Tierparks Granat soll ausgewildert werden

Der aus dem Tierpark Granat entwichene und inzwischen wieder eingefangene Luchs hat einen großen Umzug vor sich. Voraussichtlich wird er in Osteuropa ausgewildert.

Seine Reise ist wahrscheinlich noch nicht zu Ende: Der Luchs aus dem Naturwildpark Granat hat möglicherweise seine größte Reise noch vor sich: Er soll in Osteuropa ausgewildert werden.

Vor Weihnachten war der Luchs aus dem Tierpark in Haltern entwichen. Danach war er eine Zeit lang immer wieder mitten im Ruhrgebiet gesichtet worden, mal in Herne, mal in Castrop-Rauxel und auch in Dortmund.

Mitte Mai war es Tierparkbetreiber Holger Beckmann gelungen, den Luchs mit Hilfe eines Jägers, der ihn gesichtet hatte, wieder einzufangen.

Wanderungsbewegungen erforschen

Seitdem befindet er sich in Rheine in Quarantäne. „Wir haben zu mehreren Tierparks Kontakt aufgenommen, aber keiner will ihn haben“, sagt Holger Beckmann. Auch ins Gehege im Tierpark Granat kann der Luchs nicht mehr zurück. „Die anderen Tiere würden ihn nicht mehr akzeptieren“, sagt Holger Beckmann.

Jetzt hat er Kontakt zu einer Organisation aufgenommen, die Auswilderungsprogramme durchführt. „Der Luchs bekäme dann ein Halsband, durch das seine Wanderungsbewegungen erforscht werden könnten“, so Beckmann.

Noch sind nicht alle Formalitäten geklärt

 Noch sind allerdings nicht alle Formalitäten geklärt und die notwendigen Ausfuhrbestimmungen erfüllt. „Deshalb steht auch noch nicht fest, wann es losgeht und wohin genau der Luchs transportiert wird“, sagt Holger Beckmann.

Jürgen Wolter

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