Jugendliche haben im Wesel-Datteln-Kanal in Haltern einen Schädel entdeckt. Polizeitaucher suchen die Fundstelle ab.
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Jugendliche haben im Wesel-Datteln-Kanal in Haltern einen Schädel entdeckt. Polizeitaucher suchen die Fundstelle ab.

Rechtsmediziner sollen Identität klären

Jugendliche ziehen Menschen-Schädel aus Kanal - so geht es mit dem Grusel-Fund weiter

In Haltern am See tauchen Jugendliche im Wesel-Datteln-Kanal. Dann der Schock: Sie finden einen menschlichen Schädel. So geht es mit dem Grusel-Fund weiter.

  • Badespaß mit Schock-Erlebnis: Jugendliche finden im Wesel-Datteln-Kanal in Haltern einen menschlichen Schädel.
  • Polizeitaucher suchen die Fundstelle ab, finden aber nichts weiter.
  • Jetzt sollen sich Rechtsmediziner mit dem Schädel beschäftigen.

Update, 9.6., 12.50 Uhr: Der in Haltern gefundene Schädel wird nach Polizei-Informationen aktuell gerichtsmedizinisch untersucht. Demnach wird erst mit bloßem Auge geschaut, ob Verletzungen wahrnehmbar sind. Anschließend wird er Schädel auch nach Weichgewebe untersucht, was helfen könnte, um DNA-Spuren zu finden. Da der Schädel jedoch mutmaßlich lange im Wasser gelegen haben könnte, ist die Wahrscheinlichkeit hierfür eher gering. Auch Zahnrückstände könnten Schlüsse über den Verstorbenen zulassen.  

Wo und in welchem Umfang der Schädel aus Haltern genau untersucht wird, ist nicht bekannt. Mit weiteren Ergebnissen ist in den kommenden Tagen zu rechnen. 

Schädelfund in Haltern: noch keine neuen Erkenntnisse

Update 5.6. 12.30 Uhr. Noch gibt es keine neuen Erkenntnisse zu dem Schädel. Auf Nachfrage sagte die Polizei, dass sie davon ausgehe, die weiteren Untersuchungen würden noch längere Zeit in Anspruch nehmen.

Das geschieht nicht alle Tage: Mehrere Jugendliche haben einen offenbar menschlichen Schädel im Wesel-Datteln-Kanal in Haltern am See entdeckt. 

Rechtsmediziner sollen den Schädel untersuchen (Symbolbild).

Der Schädel sei vollständig skelettiert und habe vermutlich schon viele Jahre, möglicherweise sogar Jahrzehnte im Wasser gelegen, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag in Recklinghausen.

Experten suchen nach DNA-Spuren nach Fund in Haltern

Die Teenager aus Haltern hätten im Bereich der "Hammer Brücke" getaucht und seien dabei durch Zufall auf den Schädel gestoßen. Rechtsmediziner sollen nun klären, wie alt der Schädel ist und ob noch eine Identifikation über eine DNA-Probe möglich ist. Möglicherweise gebe es auch Hinweise auf die Todesursache.

Taucher der Polizei - die in der Nacht zu Donnerstag nach Castrop-Rauxel ausrückte - suchten den Fundort am Donnerstag erneut ab, fanden aber nichts, was dem Schädel zugerechnet werden könnte.

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