Softairwaffen sehen täuschend echt aus.
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Softairwaffen sehen täuschend echt aus.

Alarm im Kreis Recklinghausen

Haltern am See: Waffe in Regionalexpress - Polizei stoppt Zug 

  • Randolf Leyk
    vonRandolf Leyk
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Zwei Männer mit Softairwaffen in einem Regionalexpress haben am Montag in Haltern am See für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. 

Wie die Bundespolizei Dortmund berichtete, hatten die 18 und 20 Jahre alten Männer aus Marl die Waffen in Haltern gekauft. Mit dem RE 42 fuhren sie anschließend Richtung Münster. Mitreisende sahen, wie mindestens einer der Männer mit einer Waffe hantiert haben soll. Die Fahrgäste vermuteten nach den Angaben von Montag eine echte Schusswaffe und wählten den Notruf.

Am Bahnhof in Haltern-Sythen wartete bereits die Polizei mit einem Großaufgebot. Der Zug stoppte dort. Die Reisenden mussten den Zug verlassen. Polizisten nahmen die beiden Männer vorläufig fest. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei den Waffen um zwei Softairwaffen handelte. Die Waffen wurden sichergestellt. Gegen die Männer wurde ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. 16 Beamte von Bundes- und Landespolizei waren an dem Einsatz beteiligt. Der Zug hatte eine Verspätung von über einer halben Stunde.

Beifahrer hantiert mit Maschinenpistole

Einen ähnlichen Fall gab es im Sommer in Gelsenkirchen. Auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Steeler Straße im Stadtteil Rotthausen hatten Zeugen beobachtet, wie der Beifahrer eines Pkw mit einem Maschinengewehr hantierte und im Anschluss daran aus dem Auto stieg. Gegen 19.45 Uhr eilte die Polizei (die kürzlich eine besonders dreiste Unfallflucht in Gelsenkirchen ahnden musste) zum Ort des Geschehens und kontrollierte die Insassen des Wagens - aus Sicherheitsgründen unter Vorhalt einer Schusswaffe

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