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Der 24-Jährige war vom Landgericht Essen verurteilt worden.

Revision eingelegt

Brandstifter akzeptiert Urteil nicht - das ist der Grund

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Der wegen Mordversuchs zu zehn Jahren Haft verurteilter Brandstifter (24) von Haltern geht in die Revision. War er vermindert schuldfähig?

Erst brannte die Fußmatte, dann die Haustür, schließlich zog giftiger Qualm durchs ganze Treppenhaus: Nach einer nächtlichen Brandstiftung in Haltern hatte das Essener Schwurgericht den Täter wegen Mordversuchs zu zehn Jahren Haft verurteilt. Doch das will der 24-Jährige nicht akzeptieren. Der Vater von zwei Kindern hat Revision eingelegt. Das hat ein Gerichtssprecher auf Anfrage bestätigt.

Welche Rolle spielte der Alkohol?

Damit wird der Fall nun auch den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe beschäftigen. Dabei wird es vor allem darum gehen, ob der Angeklagte aufgrund seines Alkoholkonsums möglicherweise doch vermindert schuldfähig war. Die Essener Richter hatten das verneint.

Der Angeklagte hatte in der Nacht auf den 27. Oktober 2018 Feuer gelegt, weil er in dem Haus seinen Nebenbuhler vermutete. Tatsächlich wohnten dort jedoch nur dessen Großeltern.

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