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Eine Kamera prüft die Dichtheit von privaten Abwasserrohren.

Gesetzesänderung gilt seit Jahresbeginn

Kanal-TÜV nur noch "im Verdachtsfall" vorgeschrieben

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Hunderte Grundstückeigentümer in Wasserschutzgebieten - wie in Haltern oder Dorsten - bleiben auf den Kosten für bereits durchgeführte Dichtheitsprüfungen sitzen.

Grundstückseigentümer in Wasserschutzgebieten sollten bis Ende 2020 ihre privaten Abwasserleitungen auf undichte Stellen prüfen lassen. So forderte es seit 2013 das Gesetz in NRW.

Im Kreis RE waren davon vor allem die Städte Haltern und Dorsten betroffen. Doch der Kanal-TÜV zum Schutz des Grundwassers wurde – von wenigen Ausnahmen abgesehen – zum Jahresbeginn 2020 kurzfristig abgeschafft. Künftig wird eine Prüfung lediglich bei Neubauten, wesentlichen Änderungen oder begründeten Verdachtsfällen vorgeschrieben. Auf diese Neuregelung haben sich die Regierungsparteien des Landes Nordrhein-Westfalen, CDU und FDP, verständigt.

Hunderte Bürger, die eine Dichtheitsprüfung für mindestens 300 Euro bereits durchgeführt haben, wundern sich nun – denn sie bleiben auf den Kosten sitzen. Einen Anspruch auf Erstattung haben sie nicht.

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