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Der außergewöhnlichen Waffen-Fund aus Haltern.

In Münster vorgestellt

Kostbaren Dolch in Haltern entdeckt - Archäologen sind verzückt

Das kunstvoll verzierte Exponat stammt aus der Zeit von Kaiser Augustus vor 2000 Jahren und diente wohl als Grabbeilage.

In einem Gräberfeld in Haltern am See haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) einen äußerst seltenen Fund gemacht: Die Experten entdeckten im Frühjahr 2019 den kunstvoll verzierten Dolch eines Legionärs und den passenden Waffengürtel aus der Zeit von Kaiser Augustus vor rund 2000 Jahren. Die restaurierten Stücke stellte die Experten am Freitag (14.2.) in Münster vor.

Klinge, Scheide und Gürtel erhalten

"Der Dolch aus Haltern zählt den bedeutendsten Funden seiner Gattung in Europa", sagte LWL-Chefarchäologe Michael Maria Rind. Das besondere sei die Kombination aus vollständig erhaltener Klinge, Scheide und Wehrgürtel.

Die Bewohner des römischen Militärlagers bestatteten ihre Toten in Urnengräbern - eigentlich ohne Grabbeilagen. "Ein zufälliger Verlust der kostbaren Waffe samt Gürtel an dieser Stelle scheint unwahrscheinlich", sagte LWL-Römerexpertin Bettina Tremmel bei der Präsentation. (lnw)

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