Arbeitslosenzahlen

725 Personen sind in Haltern arbeitslos gemeldet. Die Quote liegt bei 3,5 Prozent.

Auf dem Arbeitsmarkt im Kreis hat sich der positive Trend des Jahres 2018 im Dezember fortgesetzt. Seit 1997 gab es nicht so wenige Arbeitslose, meldet die Agentur für Arbeit.

In Haltern waren im Dezember 725 Personen arbeitslos gemeldet. Die Quote sank gegenüber dem Vormonat um 0,1 auf 3,5 Prozent. Damit setzte sich der positive Trend am Arbeitsmarkt bis zum Jahresende 2018 fort. Das meldet die Agentur für Arbeit in ihrer aktuellen Statistik.

Frank Thiemann, Geschäftsführer der Arbeitsagentur im Kreis Recklinghausen, freut sich, "dass wir das Jahr 2018 mit einer Arbeitslosenquote von 8,5 Prozent im Kreis nicht nur auf dem niedrigsten Stand im Jahresverlauf beenden, sondern auf dem niedrigsten, der jemals im Kreis Recklinghausen erzielt werden konnte." Diese Aussage bezieht sich auf den Zeitraum seit 1997, in dem die auch heute noch gültige Berechnungsgrundlage angewandt wird.

Berufliche Perspektive für Langzeitarbeitslose

Das Weihnachtsgeschäft und auch das gute Wetter im Dezember hätten sich positiv ausgewirkt, insbesondere auch Langzeitarbeitslose hätten wieder in größerer Zahl berufliche Perspektiven erhalten, so Frank Thiemann.

In Haltern sank die Arbeitslosenzahl von 744 im November auf 725 im Dezember. Vor einem Jahr waren es noch 848. 415 Männer und 310 Frauen waren arbeitslos gemeldet, darunter 135 Ausländer und 42 Personen mit Behinderungen. In Haltern sank die Zahl der Langzeitarbeitslosen von Dezember 2017 (294) auf 260 im Dezember 2018. Mit Abstand am häufigsten ist die Altersgruppe der über 55-Jährigen von Arbeitslosigkeit betroffen. Hier sind zurzeit 175 Personen arbeitslos gemeldet, vor einem Jahr waren es noch 198.

Gute Beschäftigungszahlen im Kreis Recklinghausen

Als weiteres positives Indiz für die gute Situation im Kreis Recklinghausen wertet Frank Thiemann die aktuellen Beschäftigungszahlen. Mit 167.427 sind 4.119 Menschen mehr versicherungspflichtig beschäftigt als noch vor einem Jahr.

Im Januar und Februar erwartet die Arbeitsagentur zwar einen saisonal bedingten leichten Anstieg der Arbeitslosenzahlen, danach rechnet Frank Thiemann aber mit einer Fortsetzung des positiven Trends.

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