Arbeitslosenzahlen

Zahl der Arbeitslosen in Haltern gesunken - Rückgang von fast zwei Prozent

Im Kreis Recklinghausen zeigt sich ein positiver Trend. Dennoch warnt die Arbeitsagentur vor den kommenden Monaten.

Die Zahl der Arbeitslosen in Haltern am See ist im Februar gesunken. Während es im Januar in der Seestadt noch 767 Arbeitslose gab, sank die Zahl im vergangenen Monat auf 753. Das entspricht einem Rückgang von 1,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich die Zahl der Arbeitssuchenden sogar um 137. Die Arbeitslosenquote sank von 3,7 auf 3,6 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 4,4 Prozent. Im Kreis Recklinghausen liegt die Stadt Haltern deutlich unter dem Durchschnitt. Im Kreis liegt die Arbeitslosenquote bei 8,6 Prozent.

"Das war der kürzeste Winter, den man sich vorstellen kann, jedenfalls bezogen auf den Arbeitsmarkt", erklärt Anke Traber, Leiterin der Arbeitsagentur Recklinghausen, in deren Kreis sich die Zahl der Arbeitslosen um insgesamt 533 verringerte. Die Zahl der arbeitslosen Männer in Haltern sank von 443 auf 435, die der Frauen von 324 auf 318. Darunter waren 136 Ausländer und 53 schwerbehinderte Personen. Gab es im Februar 2018 noch 313 Langzeitarbeitslose, sind es nun nur noch 253. Das bedeutet einen Rückgang von 19,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Jahr.

"Frühjahrsbelebung mit großem Schwung"

Auch im Kreis Recklinghausen zeigt sich ein positiver Trend. Im Februar zählte der Agenturbezirk Recklinghausen 533 Arbeitslose weniger. Im Vergleich zum Vorjahr sind es 3811 weniger. "Mit über 500 Arbeitslosen weniger läuten wir die Frühjahrsbelebung mit großem Schwung ein", stellt Anke Traber fest.

Dass trotz der Kälte die Nachfrage nach Arbeitskräften gestiegen und die Arbeitslosigkeit in nennenswertem Umfang zurückgegangen ist, belege die gute wirtschaftliche Lage der Unternehmen im Kreis Recklinghausen. "Betriebe im Vest schauen mit vollen Auftragsbüchern optimistisch in die Zukunft und sichern sich jetzt noch die besten Kräfte", sagt die Leiterin der Arbeitsagentur.

Doch sie warnt auch vor den kommenden Monaten. In absehbarer Zeit werde es nicht mehr so reibungslos funktionieren. Dies sei schon jetzt in einigen Branchen bemerkbar. "Die verfügbaren Mitarbeiter werden demografisch bedingt immer weniger und das Anforderungsniveau der Stellen stimmt in vielen Fällen nicht mehr mit dem der verfügbaren Kandidaten überein", erklärt Anke Traber. Dennoch rechnet sie auch im März noch mit einem weiteren Abbau der Arbeitslosigkeit.

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