Brand Münsterstraße

Feuer brach im Wohnzimmer der Dachgeschosswohnung aus

Die Polizei hat zusammen mit einem Sachverständigen mit den Untersuchungen zur Brandursache im Haus an der Münsterstraße begonnen. Erste Ergebnisse liegen vor.

Genau zwei Wochen nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Münsterstraße haben ein Brandsachverständiger und ein Polizeibeamter mit den Untersuchungen zur Brandursache begonnen. Wie Polizeisprecherin Ramona Hörst auf Anfrage mitteilte, habe man sich am Mittwoch einen ersten Überblick verschaffen können.

Flammen schlugen aus Wohnzimmerfenstern

Demnach ist das Feuer, bei dem der 63 Jahre alte Bewohner ums Leben gekommen war, im Wohnzimmer der Dachgeschosswohnung ausgebrochen. Hohe Flammen waren am 8. Mai auch aus den Fenstern des betreffenden Raumes, die zur Münsterstraße liegen, geschlagen.

Die konkrete Brandursache ist hingegen zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar. "Hier sind noch weitere intensive Untersuchungen erforderlich", erklärte Ramona Hörst. Möglicherweise müssten noch weitere Sachen in der Dachgeschosswohnung vorsichtig abgetragen werden, um keine Spuren zu zerstören. Über den weiteren Zeitplan bei der Spurensuche konnte die Sprecherin noch nichts sagen.

Der Bewohner der Dachgeschosswohnung war an einer Rauchgasvergiftung gestorben. In dem Gebäude, das 1905 gebaut worden war, verloren drei weitere Bewohner ihr Hab und Gut. Das einsturzgefährdete Haus musste zunächst abgesichert werden, ehe es von Polizei und Gutachtern betreten werden konnte.

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