Chemsite

Ein Aufsteller informiert im Alten Rathaus über die Aktiväten des Chemsite-Vereins

Die Aktivitäten der Chemiunternehmen in der Region besser vernetzen und Verbindungen zur Region schaffen: Diese Ziele verfolgt der Verein Chemsite, der sich im Alten Rathaus vorstellt.

"Ein Netzwerk, viele Partner, eine starke Chemieregion" - unter diesem Thema steht eine Ausstellung im Alten Rathaus, die über die Aktivitäten des Chemsite-Vereins informiert. Am Montag wurde sie von Bürgermeister Bodo Klimpel und Professor Michael Dröscher, dem Vorsitzenden von Chemsite eröffnet.

In Anwesenheit von Maria Lichter von der städtischen Wirtschaftsförderung sowie Bernd Groß (Geschäftsführer) und Katharina Kihm von Chemsite wies Bodo Klimpel auf die Bedeutung der Chemie auch für Haltern hin. Auch zahlreiche Halterner Bürger sind im Marler Chemiepark beschäftigt "Die Stadt Haltern ist bereits seit der Gründung von Chemsite dort Mitglied", so Bodo Klimpel.

"In der Region nördliches Ruhrgebiet sind insgesamt 25.000 Menschen in der Chemieindustrie beschäftigt", hob Prof. Dröscher hervor. Chemsite wurde 1998 zunächst als Initiative gegründet. Damals wurden aus den großen Werken wie etwa der Hüls AG in Marl zahlreiche Einzelunternehmen. "Die Initiative hatte das Ziel, die Vernetzung der Chemieunternehmen untereinander und mit der Region zu stabilisieren und voranzutreiben", so Michael Dröscher.

Vernetzung ist auch heute noch das zentrale Stichwort. Inzwischen ist Chemsite ein Verein, neben den großen Unternehmen auch kleinere und mittelständische Betriebe sowie Kommunen, der Kreis Recklinghausen oder die IHK Mitglieder.

"Auch für mittelständische Unternehmen, die vielleicht nicht direkt zur Chemie-Sparte gehören, aber in der Zulieferung tätig sind, kann eine Mitgliedschaft interessant sein", so Professor Dröscher in Haltern. Denn in Workshops und Veranstaltungen hat Chemsite auch den Bereich Information und Weiterbildung im Blick. "Wir betreiben außerdem den Chemieatlas, in dem inzwischen über 1000 Firmen der Branche aufgelistet sind", ergänzte Bernd Groß. Insbesondere nach dem Ende des Steinkohlebergbaus sei die Bedeutung der Chemieindustrie für die Region gewachsen, was die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen angehe, betonte Bürgermeister Klimpel.

Der Aufsteller zu Chemsite, zu dem auch Informationsmaterial gehört, ist bis zum kommenden Montag (21. Januar) im Erdgeschoss des Alten Rathauses zu sehen. Danach wandert die Ausstellung nach Castrop-Rauxel weiter.

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