Einsatz am Stausee

Suche nach Schwimmer wohl Fehlalarm

Haltern - Nachdem die Polizei Ende Juni im Stausee nach einem untergegangenen älteren Mann gesucht hatte, gibt es bis heute keine Hinweise auf ein Unglück im Wasser.

Am 24. Juli löste ein vermeintlich im Stausee ertrinkender, älterer Mann mit weißen Haaren einen Großeinsatz von Polizei, DLRG und Feuerwehr aus. Bis heute gibt es jedoch keine Hinweise, dass es sich wirklich um einen Notfall handelte.

"Glücklicherweise war es wohl ein Fehlalarm", sagt Polizeisprecherin Ramona Hörst. Weitere Hinweise darauf, dass wirklich eine Person im See ertrunken sei, wie zum Beispiel eine Vermisstenanzeige, gebe es nicht.

DLRG setzte Notruf-Kette in Gang

Eine Freiwillige der DLRG hatte vom Seebad aus eine Person in Not gesehen und setzte die Notruf-Kette in Gang. Sofort stiegen Kräfte der DLRG ins Boot und fuhren zu der Stelle. Auf dem Weg dorthin, verloren sie, die vermeintlich ertrinkende Person aus den Augen.

Dreieinhalb Stunden suchten die DLRG, Taucher der Feuerwehr Dorsten und ein Polizeihubschrauber den See ab, fanden jedoch keine Spuren einer Person - weder im Stausee, noch an den Ufern. "Besser so, als wenn kein Notruf eingeht, obwohl jemand ertrinkt", so Hörst.

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