Evangelische Gemeinde feiert Musical-Premiere

Brandaktuelle Themen beim Kindermusical in Haltern

HALTERN - Bereits zum dritten Mal wurde am Samstagnachmittag das Halterner Paul-Gerhard-Haus zum Musicaltreffpunkt. Unter der Leitung von Diakonin Karolin Wengerek führte die evangelische Kirchengemeinde das Kindermusical "Bartimäus, ein wunderbarer Augenblick" auf.

Das Kindermusical aus der Feder von Frank Kampmann basiert auf der biblischen Geschichte von der Heilung des blinden Bartimäus. In der ausdrucksstarken Darbietung vermischen sich Vergangenheit und Gegenwart zu heute aktuellen Themen. Es geht darin um Wertschätzung trotz Behinderung, Freundschaft, Respekt und Nächstenliebe.

Der kleine Junge Bartimäus lebt in der Stadt Jericho und spielt gerne Fußball. Er bekommt mit der Zeit immer größere Probleme mit seinen Augen und kann trotz einer superstarken Brille mit dicken Gläsern bald nichts mehr sehen. Daraufhin wird er von seinen Freunden gehänselt und steht als Verlierer bald alleine im Abseits. Nur Ava, seine gute Freundin, die selbst behindert ist und an Krücken geht, spricht ihm Mut zu.

Nach der Pause sieht man Barti viele Jahre später als blinden Erwachsenen, der sein Leben als Bettler vor dem Stadttor fristet. Jesus kommt in die Stadt, legt ihm die Hand auf und wirkt ein Wunder. Als Barti danach endlich wieder sehen kann, ruft er: "Das ist so ein wunderbarer Augenblick , ich kann die Farben des Lebens wieder sehen". Er erkennt, dass im Vertrauen auf Jesus Wunder geschehen können. Mit dieser bewegenden Geschichte, wurden die Kinderherzen berührt und zu einem Leben mit Jesus eingeladen.

Mit vielen Liedern, Theaterszenen, Tänzen und einem bunten Bühnenbild als perfekter Kulisse begeisterten die jungen Akteure das Publikum und mussten am Ende sogar noch eine musikalische Zugabe geben. In der Vorbereitungszeit hatten zehn ehrenamtliche Helfer die insgesamt 47 Halterner Kinder angeleitet und in verschiedenen Gruppen betreut. Astrid Langenhagen hatte die Bastelgruppe begleitet. Sie sagte: "Die Kinder waren alle hochengagiert und brachten viele tolle Ideen ein. So haben wir zum Beispiel die Palmen aus Teppichrollen gebastelt."

Fortführung im kommenden Jahr in Aussicht

Diakonin Karolin Wengerek war sichtlich stolz auf die Kinder, die mit großer Hingabe das Stück mit Leben erfüllt haben. Sie freute sich am Ende über die vielen positiven Rückmeldungen und stellte fest: "Ich würde gerne auch im nächsten Jahr weitermachen."

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