Feuerwehreinsatz

Tierärztin schläfert verunglücktes Pferd nach vergeblichem Rettungseinsatz ein

Der Feuerwehr gelingt es zwar, ein verunglücktes Pferd aus dem Matsch zu ziehen und aufzurichten. Für die endgültige Rettung aber reicht dies nicht aus.

Das Pferd lag auf einer Wiese am Hellweg, kurz vor dem Ortseingangsschild Sythen. Eine Stunde kämpfte die Feuerwehr um das Leben des Tieres.

Die dreijährige Stute lag auf sehr matschigem Untergrund auf der Seite und konnte sich nicht mehr aufrichten. Einsatzleiter Georg Bäther informierte über die Sachlage. Fotos vom Unfallort waren nicht zugelassen, um das Tier nicht noch mehr zu verstören.

Tier war zu kraftlos

Mithilfe von Bandschlingen gelang es den Einsatzkräften, das Tier aus dem Matsch zu befreien, aber es war nach wie vor nicht in der Lage, allein aufzustehen. Weil der Kreislauf des Tieres noch stabil war und es nur geschwächt wirkte, organisierte die Feuerwehr einen Vorderlader von einem nahegelegenen Bauernhof.

Mit maschineller Kraft und einem speziellen Tierhebegeschirr war es möglich, die Stute auf die Beine zu stellen. Sie konnte aber nicht allein stehen bleiben. Es wurde der Rat einer herbeigerufenen Tierärztin eingeholt und die Entscheidung zum Einschläfern des Pferdes getroffen. Um kurz nach 18 Uhr war der Einsatz beendet.

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