Halterner Autor

Jan Reschke zeichnet in seinem neuen Roman ein pessimistisches Zukunftsszenario

Der Halterner Autor Jan Reschke hat einen neuen Roman mit dem Titel "Mein wunderschönes Leben" veröffentlicht . Was er dort schildert, könnte bald mal Realität werden.

In dem Roman "Mein wunderschönes Leben" begleitet der Leser einen Tag lang die Influencerin Leonie. Ihre Follower lieben und begleiten sie den ganzen Tag lang, denn sie streamt ihr ganzes Leben live über eine Video-Drohne.

Leonie ist eine erfolgreiche Gamerin, ist beliebt und erlebt täglich spannende Dinge. An dem besagten Abend hat sie ein wichtiges Onlinespiel gegen ein anderes Team. Etwa ab der Hälfte des Buches wird ein Schalter umgelegt und der Leser erfährt, dass Leonies Leben doch nicht immer so schön ist, wie es scheint. Hinter ihrer makellosen Fassade steckt ein ausgeklügeltes Medienkonzept zur Manipulation der Menschen.

Es wird immer schwieriger Fakten zu verifizieren

Der Roman ist eine Dystopie, also ein pessimistisches Zukunfts-Scenario. "Die Fake-News-Debatte in den Medien hat mich dazu inspiriert, den Roman zu schreiben. Heutzutage wird es immer schwieriger, Dinge zu verifizieren und Fakten zu widerlegen. Es wird immer schwieriger sich darauf zu verlassen, dass das, was man hört und ließt, der Wahrheit entspricht.

Das Buch ist optimal als Klassenlektüre geeignet

Auch in Leonies Geschichte geht es um das Thema Fake News, staatliche Überwachung und Beeinflussung durch Influencer in den sozialen Medien. Es ist praktisch die düster weitergedachte Version der aktuellen Welt", sagt Jan Reschke. Inspiriert ist der Roman von großen Vorbildern wie "1984" oder "Brave New World". Etwa ein Dreivierteljahr hat der 37-Jährige Halterner an dem Roman geschrieben. Das Buch sei wegen der gut verständlichen Sprache und dem überschaubaren Umfang von 152 Seiten gut als Klassenlektüre geeignet, aber auch ältere Leser dürfte das Thema berühren.

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