Joseph-Hennewig-Schule

Junge Artisten zeigen beim Mitmachzirkus Inakso mutige Kunststücke

80 Schüler nehmen in den Herbstferien bei Mitmachzirkus Inakso teil und planen eine spektakuläre Vorstellung mit einer echten Zirkusfamilie.

Vierfüßlerstand, gerader Rücken und Körperspannung: Die Pyramide beherrschen die Schüler schon nach einem Probentag perfekt. "Jetzt nur noch die Arme ausbreiten und lächeln", sagt Zirkusdirektor Karl Lagrin. Auch das sieht schon sehr zirkusreif aus. Der Zirkus Inakso bietet für die Halterner Schüler in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Jugendarbeit (AG78) eine Ferienfreizeit in den Herbstferien auf dem Schulgelände der Joseph-Hennewig-Schule an.

Stolze Eltern und mutige Kinder

In nur wenigen Tagen stellt die Zirkusfamilie mit rund 80 Kindern eine komplette Zirkusaufführung auf die Beine. An drei Tagen studieren die Kinder im rosa-weiß-gestreiften Zirkuszelt verschiedenste Zirkusnummern ein. Am Freitag ist Generalprobe, am Samstag findet die große Vorführung für die Gäste statt. Das Motto der Aufführung soll eine Überraschung bleiben. "Wir realisieren diese Projekte auch an Kindergärten und Grundschulen. Die Eltern sind jedes Mal überrascht, was ihre jungen Sprösslinge schon alles können und sind bei der Aufführung natürlich sehr stolz", sagt Karl Lagrin.

"Viele trauen ihren Kindern große Zirkuskunststücke gar nicht zu. Dabei schaffen wir es schon in kurzer Zeit, gute Artisten aus ihnen zu machen." Dies ist natürlich auch auf jahrelange Erfahrung zurückzuführen. Der Zirkus Inakso ist ein Familienunternehmen aus Borken in Hessen, das bereits in fünfter Generation besteht. Neben Zirkusdirektor Karl Lagrin, gehören auch seine Frau Madeleine, die zwei Kinder Luciano und Mary-Lou und Cousin Stefan Inakso zur Zirkusfamilie. Mary-Lou ist mit ihren vier Jahren die jüngste Artistin der Familie und präsentiert dem Publikum schon eigene Kunststücke in der Luft und am Trapez.

Mit Herz und Liebe bei der Sache

"Unsere Familie ist mit einem großen Herz und viel Liebe bei der Sache. Das spüren auch die Kinder. So gelingt es uns schnell, Vertrauen zu ihnen aufzubauen", sagt Karl Lagrin. Auch die jungen Artisten lernen durch die Zirkusfreizeit so einiges. "Die Kinder werden viel selbstbewusster, lernen im Team zu arbeiten und auch, sich gegenseitig zu vertrauen", sagt der Zirkuschef. "Jeder Einzelne ist bei den Zirkusnummern unverzichtbar." Die Gruppe der Fakire ist besonders mutig und lässt sich - oberkörperfrei - von Feuerspucker Stefan Inakso mit Feuer über den Arm fahren. Joshua Langhagen lässt das Feuer sogar an seine Zunge heran. "Das sieht sehr gefährlich aus, tut aber kaum weh", sagt der Neunjährige.

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