Kirchennacht

Eine Nacht, vier Kirchen und 16 Programmpunkte: Das bietet die Kirchennacht

Die Erlöserkirche, St. Laurentius, St. Sixtus und St. Marien bieten am Freitag (30. November) unterschiedliche Veranstaltungen an. Wer mobil ist, kann vieles mitnehmen.

Das letzte Mal gab es sie vor vier Jahren, jetzt veranstalten die katholische Pfarrei St. Sixtus und die evangelische Erlöserkirche erneut eine Kirchennacht. Am Freitag (30. November) heißt es: 1 Nacht, 4 Kirchen, 16 Mal Programm.

Die Idee hatte Pfarrer Bastian Basse von der evangelischen Gemeinde in Haltern. Als er das Projekt vorstellte, stieß er bei den damals gerade neu in Haltern angekommenen Pfarrern von St. Sixtus, André Pollmann und Michael Ostholthoff, auf offene Ohren. "Auch bei uns in der evangelischen Gemeinde fanden alle die Idee gut", so Basse. Am letzten Freitag vor der Adventszeit haben beide Gemeinden deshalb ein Programm zusammengestellt, das parallel an vier Kirchtürmen stattfindet: an der Erlöserkirche, an St. Laurentius, St. Sixtus und St. Marien.

Die Veranstaltungen dauernd etwa 30 Minuten

"Die Idee ist, dass die Besucher mobil sind", sagt Pfarrer Michael Ostholthoff. "Die Veranstaltungen finden zu jeder vollen Stunde statt und dauern je etwa 30 Minuten. "Danach besteht die Gelegenheit zu bleiben oder auch, zu einer anderen Kirche zu wechseln", so Ostholthoff. Dafür bleibt eine halbe Stunde Zeit. An einigen Kirchtürmen gibt es unterschiedliche Veranstaltungen, an anderen werden Programmpunkte mehrfach wiederholt.

"An den Kirchtürmen wird jeweils ein hauptamtlicher Pfarrer als Ansprechpartner anwesend sein", so Michael Ostholthoff. "Wir sind sowohl zu den Programmen als auch zu allgemeinen Fragen ansprechbar, die man vielleicht immer schon mal stellen wollte."

Anna Arens hat das Plakat mit den vier Kirchtürmen gezeichnet

Das Plakat zur Kirchennacht zieren übrigens Zeichnungen der vier Kirchtürme, die Anne Arens, Mitarbeiterin im Anne-Frank-Kindergarten, gezeichnet hat.

Besucher können die Kirchennacht planen wie eine Rundreise bei der Nacht der Industriekultur oder bei der White Night. Alle Programmpunkte sind frei kombinierbar. Hier die einzelnen Angebote, sie beginnen jeweils um 19, 20, 21 und 22 Uhr:

Erlöserkirche: Offenes Singen (Gemeindeband), Abendlieder (Chor), Musik für drei Gitarren und Texte (Gerd Kloyer, Thomas Schettki, Gerd Loebel, Pfarrer Karl Henschel), Taizé-Gebet.

St. Laurentius: Musikalisches Abendgebet (Singgruppe Aufwind), adventliche Filmandacht "Ziemlich beste Freunde", im Wechsel je zweimal.

St. Marien: Ü30-Gottesdienst mit Musik von Fidele Tants, anschließend gibt es dreimal eine Schöpfungsrevue ("Gottes Werk und unser Beitrag").

St. Sixtus: Barockmusik für Blockflöte und Orgel (Helga Höfer, Thomas Drees), Orgelmusik (Helmut Burgmer), Gitarrenmusik (Dirk Mussmann) und "Patatras" mit Violine und Akkordeon (Barbara Kranz, Stefanie Budde).

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