Am Lippspieker

Ausschuss ebnet Weg für neues Stadion des TuS Haltern

Haltern - Man kann fest davon ausgehen, dass auch der Rat der Stadt am Donnerstag die endgültigen Weichen für die geplante Neugestaltung der Stauseekampfbahn durch den TuS Haltern stellen wird. Lediglich die Verkehrssituation nach dem Umbau und eventuelle Lärmquellen durch die Gastronomie bereiten Bauchschmerzen.

Die Pläne für eine Neugestaltung der Stauseekampfbahn durch den TuS Haltern treffen auf die breite Unterstützung der Politik in Haltern. Einstimmig reichte der Haupt- und Finanzausschuss am Dienstag einen positiven Grundsatzbeschluss an den Rat weiter.

Der Vorsitzende des TuS Haltern, Christoph Metzelder, hatte die neue Konzeption Anfang Oktober vorgestellt. Sie umfasst den Neubau einer multifunktionalen Tribünenanlage mit Funktionsräumen und Gastronomie. Außerdem ist ein privater Kindergarten angedacht (wir berichteten). Wenn der Rat das Projekt am Donnerstag (30. November) endgültig auf den Weg bringt, wird dem TuS Haltern binnen kürzester Zeit die Planungssicherheit eingeräumt, die für ein solches Vorhaben unerlässlich ist.

Sorgen der Anwohner

Mancher Anwohner der Hullerner Straße in der Nachbarschaft der Stauseekampfbahn sieht der Umgestaltung der Sportanlage aus den 1960er Jahren allerdings mit gemischten Gefühlen entgegen. SPD-Chefin Beate Pliete forderte deshalb im Hauptausschuss, dass die Verkehrs- und Parkplatzsituation besonders in den Blick genommen werden müsse. Kritische Stimmen hatten angemerkt, dass es vor allem an schönen Sommertagen mit regem Ausflugsverkehr am Stausee zu Problemen kommen könnte. Beate Pliete erklärte außerdem, dass die Anwohner nicht durch Lärmemissionen belastet werden dürften, die durch den Gastronomiebetrieb entstehen könnten.

Das Sicherheits- und Verkehrskonzept sei Bestandteil des Genehmigungsverfahrens, reagierte Bürgermeister Bodo Klimpel auf die Wortmeldung der SPD-Fraktionsvorsitzenden. CDU-Fraktionsvorsitzender Franz Schrief würdigte, dass die Stadt Haltern und ihr Sport durch das Engagement von Christoph Metzelder überregionale Beachtung finden. WGH-Fraktionsvorsitzender Ludwig Deitermann begrüßte, dass der TuS die Umgestaltung auf eigene Kosten finanzieren möchte. "Das ist aller Ehren wert."

Beim Stadtsportverband finden die Pläne Zustimmung, weil der TuS Haltern eigeninitiativ über das neue Leitbild des Vereins aktiv dafür sorge, dass sich die Halterner Jugendfußballszene (bedingt durch die Neugestaltung der Sportanlage) nicht zwangsläufig zum Nachteil der anderen Vereine verändern werde.

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