Luchs

Der ausgebüxte Luchs aus dem Halterner Tierpark Granat ist wieder da

Seine Wanderung durchs Ruhrgebiet ist zu Ende: Der Luchs aus dem Naturwildpark Granat konnte am Samstag wieder eingefangen werden. Zurück in den Wildpark kann er allerdings nicht mehr.

Mit einem Schuss aus dem Betäubungsgewehr konnte Holger Beckmann, der Betreiber des Naturwildparks Granat in Haltern, am Samstagabend seinen Luchs wieder einfangen. Das Tier war vor Weihnachten aus dem Park entwichen und hatte eine längere Wanderung durch das Ruhrgebiet hinter sich.

Immer wieder war der Luchs seit Anfang des Jahres im Bereich zwischen Castrop-Rauxel, Herne und Bochum gesichtet worden. "Mal gab es ein paar Wochen keine Sichtungen, dann tauchte er gleich mehrmals wieder auf", berichtet Holger Beckmann.

Ein Jäger sichtete den Luchs in Bochum

Das Tier war aus einem Loch im Zaun entwichen. Am Samstagabend sichtete ein Jäger, der im Wald bei Bochum mit seinen Hunden unterwegs war, das Tier. Wegen der Hunde flüchtete der Luchs auf einen Baum. Der Jäger verständigte Tierparkbetreiber Holger Beckmann, der den Luchs auf dem Baum mit einem Schuss betäuben konnte. "Danach kam er vom Baum herunter und verschwand kurz, die Hunde konnten ihn dann aber aufstöbern", berichtet Holger Beckmann.

Der zweijährige Luchs befindet sich jetzt auf einer Quarantänestation in Rheine. "In den Wildpark Granat kann er nicht mehr zurück, weil die anderen Tiere im Gehege das zweijährige männliche Tier nicht mehr akzeptieren würden", sagt Holger Beckmann. Dem Luchs geht es inzwischen wieder gut, Holger Beckmann sucht jetzt nach einer neuen Unterkunft für seinen Luchs.

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