Nach Probealarm

Sirenen werden in Haltern ausgetauscht

HALTERN - Als Probealarm schallte am Mittwoch vergangener Woche Sirenenlärm durch die Stadt - aber nicht überall waren die Signale deutlich zu hören. Die Freiwillige Feuerwehr Haltern am See hat auf ihrer Facebookseite anschließend gefragt, an welchen Stellen der Alarm nicht oder nur sehr leise zu hören war. Darauf folgen jetzt Konsequenzen.

"Mein Vater mit Hörgerät hat es gar nicht wahrgenommen", schreibt eine Facebook-Nutzerin. Viele schreiben, dass die Sirenen in verschiedenen Bereichen der Innenstadt und den Ortsteilen bei geschlossenen Fenstern kaum wahrnehmbar gewesen seien. Auffällig häufig melden Anwohner aus Hamm-Bossendorf den ungenügenden Alarm. Andere Nutzer haben den Alarm aber auch deutlich wahrgenommen.

"Dass der Alarm nicht überall gleich wirksam zu hören ist, liegt an mehreren Faktoren," sagt dazu Georg Bäther, stellvertretender Leiter der Halterner Hauptwache der Feuerwehr. "Unter anderem kommen unterschiedliche Typen von Sirenen zum Einsatz. Die bekannten Sirenen vom Typ E 57, die ab 1957 produziert wurden, haben eine Reichweite von etwa 300 Metern", so Georg Bäther. "Heute haben viele Häuser Mehrfachverglasungen, die den Schall schlucken, deshalb kann es durchaus sein, dass der Alarm vor allem bei geschlossenen Fenstern nicht oder kaum zu hören ist."

Aus diesem Grund werden die Sirenen schrittweise gegen neuere ausgetauscht, deren Reichweite rund 500 Meter beträgt. "Es gibt insgesamt 16 Sirenen in Haltern. Vier davon sind in Haltern bereits erneuert worden: in Hullern, auf dem Bürgerhaus in Hamm-Bossendorf, auf der Hauptwache und auf der Katharina-von-Bora-Schule", so Georg Bäther. Nur Sirenen ermöglichen eine umfassende Warnung der Bevölkerung. Deshalb wird ihre Aktivierung gerade von den Feuerwehren befürwortet.

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