Nach Sturmschäden

Arbeiten am Siebenteufelsturm haben begonnen

Der Siebenteufelsturm ist seit zwei Wochen eingerüstet, die Turmstraße gesperrt - doch die Arbeiten an dem alten Denkmal kommen langsam in die Gänge.

"Doch, wir starten jetzt", sagte Marc Borgers, stellvertretender Leiter des Baubetriebshofes, auf Nachfrage.

Am Mittwoch kletterte ein Schädlingsbekämpfer in den dicken Turm, um aggressiven Taubenkot mitsamt Bakterien zum Schutz der Dachdecker abzutöten. Das Mittel muss einen Tag einwirken, dann kann der Dreck entsorgt werden. Das Dach ist bereits abgedeckt, der Schädlingsbekämpfer desinfiziert den Dachstuhl, der dann wiederum abgetragen wird. "In der nächsten Woche soll ein neuer Dachstuhl aufgesetzt werden, anschließend wird der Siebenteufelsturm mit Biberschwanzpfannen eingedeckt", beschreibt Borgers den Ablauf. In der übernächsten Woche soll der im Januar vom Orkantief Friederike beschädigte Turm wieder dicht sein. Um die Löcher im Dach zu reparieren, musste die Stadt Haltern mit der Denkmalbehörde des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL) Absprachen treffen, das hat lange gedauert. Die Reparatur kostet etwa 70.000 Euro.

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