Neue Aufgabe

Baudezernentin Anette Brachthäuser verlässt Haltern

Haltern - Anette Brachthäuser war die erste Frau der Nachkriegsgeschichte der Stadt als Baudezernentin an der Verwaltungsspitze. Ende des Jahres wechselt sie nach Münster. Für eine neue Aufgabe.

Die Stadt muss die Stelle des Baudezernenten neu besetzen. Anette Brachthäuser tritt zum 1. Dezember eine neue Stelle an. Sie wird Leitende Diözesanbaudirektorin in Münster.

Auch, wenn jeder gern die Freude mit ihr teilt, wurde diese Nachricht im Rathaus doch mit größtem Bedauern zur Kenntnis genommen. Denn Anette Brachthäuser überzeugt mit Sachlichkeit und Kompetenz und weiß zwischen Politik und Verwaltung souverän zu vermitteln.

Bürgermeister Bodo Klimpel hatte zum Amtsantritt gesagt: "Ihre großen Stärken sind, vermittelnd, verbindend und dennoch konsequent in der Sache zu sein."

Suche nach Diözesanbaudirektor endet in Haltern

Das Bistum Münster suchte deutschlandweit nach einem neuen Diözesanbaudirektor und Diözesankonservator. Anette Brachthäuser wurde angesprochen, sich zu bewerben. Sie tat es aus einer Position heraus, die ihr keiner streitig machte. Seit Februar 2017 verstärkt sie als Baudezernentin die Verwaltungsspitze; sie ist die erste Frau in der Nachkriegsgeschichte der Stadt, der dieser Sprung gelang. "Vor 15 Jahren bin ich nach Haltern gezogen, ich habe mich in diese Stadt verliebt und auch in meine beruflichen Aufgaben", hatte sie zum Amtsantritt im vergangenen Jahr gesagt.

In Haltern war Anette Brachthäuser zunächst für planungsrechtliche Stellungnahmen zuständig, dann übernahm sie die Leitung des Bauordnungsamtes und des Fachbereichs Bauen und Planen. Als Baudezernent Wolfgang Kiski in den Ruhestand ging, fiel dessen Beigeordneten-Stelle (ein Wahlamt) weg, weil die Stadt keinen geeigneten Bewerber fand. Bürgermeister Bodo Klimpel setzte dafür Anette Brachthäuser als Technische Dezernentin ein.

Neuer Arbeitsplatz direkt am Münsteraner Domplatz

Nun übernimmt sie die Bauabteilung mit 34 Mitarbeitern und ist zuständig für die Betreuung von sakralen und profanen Objekten (Dom, Diözesanbibliothek, Priesterseminar, Verwaltungs- und Dienstgebäuden, Schulen, Sporthallen, Bildungs- und Sozialeinrichtungen). Ihr Arbeitsplatz befindet sich direkt am Münsteraner Domplatz.

Da muss Haltern sich anstrengen, damit Anette Brachthäuser auch weiterhin sagt: "Mein liebster Ort ist der Halterner Marktplatz, sowohl aus architektonischen Gründen als auch wegen der Lebendigkeit, die die Innenstadt ausstrahlt."

Die Stadt wird die Stelle neu ausschreiben.

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