Nördlich von Lippramsdorf

In Haltern bebte wieder die Erde

HALTERN - Einige Halterner haben es gespürt: In der Nacht vom 15. auf den 16. Januar hat nördlich von Lippramsdorf leicht die Erde gebebt. Die Ursache dafür steht fest.

Ursache der Erschütterungen war der Steinkohlebergbau im neuen Abbaufeld 594 im Flöz Zollverein 1/2 des Bergwerkes AV.

„Der Abbaubetrieb hat hier im Januar neu begonnen“, sagt Ulrich Achte, stellvertretender Pressesprecher der RAG Aktiengesellschaft. „In der Nacht gab es um 0.25 Uhr eine Erschütterung mit einer gemessenen Schwinggeschwindigkeit von 2,12 Millimetern pro Sekunde. Das ist in einer ruhigen Nacht möglicherweise spürbar“.

Bergwerk bittet um Verständnis Vom Sofa gefallen, wie es ein Internetnutzer kommentierte, dürfte allerdings wohl niemand sein. Zum Vergleich: Das spürbare Beben im November hatte eine Schwinggeschwindigkeit von 35 mm/s.

Das Bergwerk bittet für um Verständnis. Es sei nicht auszuschließen, dass solche Beben auch in Zukunft noch auftreten werden.

Rubriklistenbild: © Foto: Benjamin Glöckner

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