Polizei: "Kein Unfall im klassischen Sinne"

Tödlicher Autounfall auf der Recklinghäuser Straße

Haltern - Am frühen Ostermontag ist ein 74-jähriger Recklinghäuser in der Haard mit seinem Auto gegen einen Baum geprallt und gestorben. Nun hat die Polizei Recklinghausen neue Hinweise auf die Unfallursache.

Bei dem Autounfall am Ostermontag auf der Recklinghäuser Straße in Haltern deuten die Hinweise der Polizei auf einen Suizid hin. Das teilte die Polizei Recklinghausen am Dienstag auf Nachfrage mit. "Die Hinweise deuten daraufhin, dass es Absicht war und kein Unfall im klassischen Sinne", sagt Polizeisprecherin Ramona Hörst. Die Informationen würden nun der Staatsanwaltschaft für weitere Ermittlungen mitgeteilt.

Fahrer starb noch an Unfallstelle

Der Fahrer war am Ostermontag gegen 9.37 Uhr mit seinem Auto aus Richtung Marl kommend auf der Recklinghäuser Straße unterwegs. Circa 500 Meter südlich des Forsthauses Haard prallte der Mann mit seinem Wagen in einer Linkskurve frontal gegen einen Baum. Durch die Wucht des Zusammenstoßes schleuderte der Wagen nach rechts auf den etwas tiefer liegenden Fahrradweg. Laut Polizei wurde der Fahrer des Wagens eingeklemmt. Er starb noch an der Unfallstelle.

Glück im Unglück hatte ein Fahrradfahrer aus Haltern, der nur wenige Meter vor der Unfallstelle mit seinem Rad Richtung Marl unterwegs war. Er sah noch, wie der Wagen vor ihm wohl ungebremst und ohne Lenkbewegung gegen den Baum schlug. Wäre der Halterner nur wenige Meter weiter gewesen, wäre auch er mit dem Auto kollidiert.

Die Polizei musste die Recklinghäuser Straße für mehrere Stunden sperren. Ein Hubschrauber machte aus der Luft Fotos, damit die Ermittler den Unfallhergang später genau nachvollziehen können. Das Auto wurde sichergestellt.

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