Polizist rettet Mann in Sythen aus brennendem Auto

Wagen überschlägt sich mehrfach und brennt aus

SYTHEN - Hohe Geschwindigkeit, ein Fahrfehler und ein mehrfacher Überschlag: Am Samstagabend kam es in Sythen an der Stadtgrenze zu Dülmen zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Auto in Brand geriet. Der selbstlose Einsatz eines Polizisten hat dem Fahrer das Leben gerettet.

Gegen 20.20 Uhr fuhr ein 30-jähriger Rekener auf der Münsterstraße in Richtung Haltern. Nach ersten Ermittlungen der Polizei muss der Fahrer mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein. In Höhe einer ehemaligen Gleisanlage kam der Fahrer vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers nach links von der Fahrbahn ab. Der VW Polo krachte in die Böschung und überschlug sich mehrfach.

Der Wagen kam schließlich hinter den Leitplanken auf der Seite liegen und zwischen Bäumen verkeilt zum Stillstand. Kurze Zeit später ging der VW Polo auch schon in Flammen auf. Eine Streifenwagen-Besatzung der Coesfelder Polizei befand sich kurz hinter dem Wagen und bemerkte wie Flammen aus dem stark beschädigten Wrack aufstiegen.

Sofort erkannten die Beamten die kritische Situation und griffen beherzt ein. Ein Polizist zog den schwerverletzten Fahrer aus dem brennenden Polo. Nur wenige Momente danach stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Rettungs- und Feuerwehrkräfte aus Coesfeld und Haltern eilten sofort zur Einsatzstelle.

Der Rekener wurde noch vor Ort von einem Notarzt versorgt und anschließend mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus nach Recklinghausen transportiert. Ein alarmierter Rettungshubschrauber wurde nicht mehr eingesetzt, die Feuerwehr löschte den Brand. Trotz des schnellen Einsatzes der Einsatzkräfte brannte der Wagen komplett aus und musste mit Hilfe eines Krans geborgen werden.

Am Montag (23. April) hat die Polizei nähere Infos zu den Hintergründen des Unfalls veröffentlicht:

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