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Um ihre Abikasse aufzubessern verkaufen Schüler des Joseph-König-Gmynasiums heiße Getränke auf dem Nikolausmarkt.

Regen vermiest guten Start

Nikolausmarkt: Erste Bilanz durchwachsen

HALTERN - Festlich geschmückte Hütten auf dem Marktplatz, der kreative Künstlermarkt im Alten Rathaus und die gemütliche Cafeteria im Gewölbekeller - seit Freitagnachmittag wirbt der Nikolausmarkt mit kreativen Handarbeiten, kulinarischen Genüssen und heißen Getränken um Besucher.

Nach einem guten Start, fiel die Bilanz der zweiten Wochenendhälfte aber nicht gerade rosig aus. Während die Imbiss- und Getränkestände am Freitagabend noch gut besucht waren, herrschte am Sonntagnachmittag teilweise gähnende Leere auf dem Marktplatz.

Das Team vom Spielmannszug "In Treue fest" ließ sich die Laune dennoch nicht vermiesen. "Wir sind mit dem Start erst mal zufrieden und das Wetter können wir ja leider nicht beeinflussen", so Vorsitzender Franz-Josef Lojack im Gespräch mit unserer Zeitung.

Neues Konzept

Die neue Gestaltung des Nikolausmarktes findet er gelungen. "Der Markt präsentiert sich offener und wirkt dadurch auch freundlicher", sagt er. Auch bei den Besuchern, so Lojack, sei das neue Konzept bislang überwiegend auf positive Resonanz gestoßen, erzählt er.

Das es in diesem Jahr erstmals seit vielen Jahr kein überdachtes Nikolausdorf gibt, bringe aber Nachteile mit sich. "Nachdem am Samstag der Regen einsetzte, war der Marktplatz sofort wie leer gefegt", gesteht er ein. "Mit dem Nikolausdorf waren wir natürlich nicht so abhängig vom Wetter."

Das sieht Verkäufer Uwe Hansen vom benachbarten Stand (Weinladen Hoh), ähnlich. Er sagt: "Die Verweildauer der Besucher ist geringer. Früher gab es viele Gruppen, die den ganzen Abend im Dorf verbracht haben. Diesmal verteilt es sich sehr stark auf dem Marktplatz und sobald es nass und windig wird, gehen die Leute lieber in die warme Kneipe um die Ecke." Oder in den Gewölbekeller des Alten Rathauses.

Leckerer Kuchen

Hier befindet sich auch in diesem Jahr eine liebevoll geschmückte Caféteria. Ingrid Hahn, die für Peters Backstube mit einem Team das Café bewirtschaftet, ist mit dem ersten Wochenende zufrieden. "Unsere leckeren Torten und Obstkuchen gehen weg wie warme Semmeln", sagt sie.

Profitiert von dem schlechten Wetter hat am Sonntag auch der Kreativmarkt im Alten Rathaus. Bärbel Serwitzki, Ellen Norden und Gaby Valtwies sind als Aussteller mittlerweile seit genau 25 Jahren dabei. "Am Anfang haben wir 30 Mark als Standgebühr bezahlt, mittlerweile sind es 200 Euro pro Woche", erzählt Bärbel Serwitzki, die unter anderem Weihnachtskarten mit Haltern-Motiven verkauft. Für die verbleibende Zeit des Nikolausmarktes wünsche sie sich, "dass die Bemühungen der Beschicker belohnt werden und am Ende für alle ein Gewinn übrig bleibt."

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