Rettungseinsatz

Weiterhin kein Hinweis auf gesuchten Schwimmer

Haltern - Am Dienstagabend wurde die Suche nach dem mutmaßlich ertrunkenen Mann nach vier Stunden eingestellt. Aktuell fahren Gelsenwasser und DLRG trotzdem weiterhin regelmäßig Kontrolle.

Knapp vier Stunden lang suchten Kräfte der DLRG, der Feuerwehr und der der Polizei am Dienstag nach einem mutmaßlich ertrunkenen Mann. Die Wasseraufsicht der DLRG hatte vom Seebad aus einen Schwimmer in Not gesehen. Dieser hatte sich außerhalb des Schwimmbereiches aufgehalten. Das ist durch den dort herrschenden Schiffsverkehr besonders gefährlich. Während sich die Rettungsschwimmer mit einem Boot auf den Weg zum Mann machten, verloren sie ihn aus den Augen.

"Es wurden noch einmal alle möglichen Stellen abgegangen, wo eventuell Fahrräder stehen könnten oder Boote anlegen. Auch wurde das Ufer nach Handtüchern abgesucht", sagt Einsatzleiter Werner Schulte von der Feuerwehr. Gegen 20 Uhr brach die Feuerwehr dann den Einsatz ab. Grund hierfür war, dass es trotz der verlässlichen Aussage der DLRG keine sicheren Anzeichen gab, dass wirklich eine Person ins Wasser gegangen und ertrunken sei. Ein zwischenzeitlicher Fund eines herrenlosen Rucksacks, stellte sich als Fehlalarm heraus. Der Rucksack gehörte einem Mann, der am Kiosk stand.

Bis zu 14 Meter Wassertiefe

"Man sucht nach Hinweisen, wie konkret der Verdacht ist. Das wurde in allen möglichen Formen ausgeschöpft", so Schulte. Insgesamt sechs Tauchtrupps waren im Einsatz. Denn die Stelle, an der die Person vermutet wurde, ist circa 14 Meter tief. "Vom Boot aus, sieht man leider nichts, weil sich alles spiegelt", erklärt Schulte.

Mehr als zwei Tauchgänge dürfen die einzelnen Taucher aber nicht machen. Auch deshalb kreiste zur Unterstützung ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera über dem See. "Der Hubschrauber war da, um eventuell eine Silhouette von einer untergehenden Person zu erkennen. Aber wenn die mehr als eineinhalb Meter tief im Wasser ist, oder senkrecht untergeht, sieht man da wenig", sagt Schulte.

Auch aus der Luft wurde gesucht

Ramona Hörst, Pressesprecherin der Polizei ergänzt, dass die Wärmebildkamera nicht zu überschätzen sei. "Es gibt auch Geländeeigenschaften, an denen die Technik irgendwann an ihre Grenzen kommt", so Hörst. Der Polizeihubschrauber sei auch deshalb vor Ort gewesen, damit die Piloten die Wasserfläche von oben mit dem bloßen Auge absuchen. Zudem könnten so die Uferbereiche, die sonst durch Gestrüpp nur schwer einsehbar sind, abgesucht werden.

Auch wenn die Suche am Abend abgebrochen wurde, "fahren weiterhin Kollegen der Gelsenwasser AG und der DLRG regelmäßig Kontrolle", so Schulte.

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