Spannender Wettkampf in Flaesheim

Boule-Spieler kämpften um den Stadtmeister-Titel

FLAESHEIM. - Zwölf Teams haben sich bei den Boule-Stadtmeisterschaften einen spannenden Wettkampf geliefert. Besonders das Finale war hochklassig.

"Allez les Boules" - (etwa: Vorwärts die Kugeln) hieß es am Samstag wieder auf der Sportanlage des SuS Concordia Flaesheim. Bereits zum siebten Mal richtete der Verein die Offenen Boule Stadtmeisterschaften auf der Anlage aus.

Gewiefte Profis gegen echte Amateure

24 Teilnehmer traten in 12 Teams gegeneinander an, denn gespielt wird in Flaesheim als Dublette, also in Zweierteams. Altersklassen, eine Geschlechtertrennung oder Qualifikation gibt es nicht. Wer mitmachen will, kann mitmachen: Und so treten in Flaesheim gewiefte "Profis" und echte Amateure gegeneinander an.

"Wir haben die amtierenden und mehrere ehemalige Stadtmeister dabei", so Erwin Kirschenbaum, der das Turnier organisiert hatte. Eröffnet wurde es am Morgen von Helmut Kanter, dem Vorstandsvorsitzenden der Stadtsparkasse Haltern und Schirmherrn der Veranstaltung.

Spontan-Teams

Manche Teams finden sich erst vor Ort zusammen, wie etwa Brigitte Komsthöft und Agnes Buchallik, andere spielen schon seit vielen Jahren zusammen und sind in unterschiedlichen Clubs aktiv gewesen, wie Paul und Christel Zimmermann.

Ebenfalls eine Spontanmannschaft bildeten Dirk Schmitz und Heinz Große Onnebrink. "Ich spiele heute zum allerersten Mal überhaupt Boule", so Dirk Schmitz. "Es fehlte noch ein Spieler, um die Teams zu komplettieren, da hat mich Erwin Kirschenbaum angesprochen, ob ich Lust hätte mitzumachen." Hatte er, und so bildete sich ein Team, das nach dem olympischen Gedanken antrat: "Dabei sein ist alles". "Auf seinen Partner kann er sich nämlich auch nicht wirklich verlassen", sagte Heinz Große Onnebrink schmunzelnd.

Paul und Christel Zimmermann holten sich den Titel

In der Ruhe liegt die Kraft - diese Weisheit könnte als Motto über dem Boule-Spiel stehen. Konzentration, die richtige Technik und Taktik entscheiden, wenn man versuchen muss, seine Kugel möglichst nah an der Zielkugel, dem Schweinchen, zu platzieren.

Gegnerische Kugeln, die näher dran sind, wieder aus dem Rennen zu werfen, da beginnt dann die hohe Kunst des Boule-Spiels. Das beherrschten am Samstag die mehrmaligen Stadtmeister Paul und Christel Zimmermann am besten. In einem hochklassigen Finale setzten sie sich gegen die amtierenden Stadtmeister Ingo Krämer und Alexandra Nothelle durch.

Den dritten Platz belegten Siggi Niggemann und Günther Overbeck, vierte wurden Rolf Krause und Ridha Haouas.

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