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Im Raumschiff begeben sich die Kinder in ferne Galaxien.

Spielwelten

Indoor-Park am Ketteler Hof eröffnet am 1. April

LAVESUM - Im Mangrovenwald werden die Kinder zum Regenmacher, im Weltraum rutschen sie in einen kometenhaften Geschwindigkeitsrausch, in der Arktis bei den Pinguinen gehen sie mit dem Forscher-U-Boot auf Tauchstation. Das sind keine fernen Kinderträume mehr: Am 1. April öffnet der Indoor-Park auf dem Ketteler Hof.

Spielplatzbauer aus ganz Deutschland sind gerade damit beschäftigt, die 70 mal 25 Meter große Halle mit neun fantasievollen Spielwelten zu füllen. Die Projektmanager Christian Wessels und Johannes Hiltrop betrachten das emsige Treiben mit Wohlwollen: „Hier entwickelt sich eine spannende Geschichte. Unser Anliegen bei der Gestaltung ist, die Kinder zu maximalen Aktivitäten zu ermuntern. Ob sie nun lieber visuell oder motorisch unterwegs sind, spielt dabei keine Rolle. Jeder findet seinen Bereich und kann maximale Aktivität entwickelt.“

Orientiert haben sie sich an pädagogischen Leitlinien und wurden dabei vom Büro Teschner aus Dülmen besonders unterstützt. Wichtig war ihnen, dass die Kinder an den Themenwelten unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade auch bei wiederholten Besuchen den Spaß nicht verlieren, sondern die Berge, Afrika oder den Zauberwald jedes Mal neu entdecken können. „Wir geben keine Bewegungsabläufe glasklar vor, sondern laden die jungen Besucher ein, die Angebote selbst zu interpretieren“, erklärt Hiltrop.

Viel Holz und hochwertige Materialien werden in der Indoor-Halle des Ketteler Hofes an der Rekener Straße verbaut. „Wir wollen Nachhaltigkeit und damit ein individuelles und gutes Produkt“, betont Christian Wessels. Aus diesem unternehmerischen Geist entwickelt sich gerade ein zumindest in Nordrhein-Westfalen einzigartiger Indoor-Spielplatz.

Eine der größten Herausforderungen während der Bauphase waren laut Johannes Hiltrop, die Standfestigkeit der durch Traversen getrennten Spielplätze zu garantieren und 15 Rutschen mit zum Teil extrem großen Einzelteilen in die Halle zu bugsieren. 2000 Kinder können ab 1. April gleichzeitig und wetterunabhängig in der Halle spielen.

Dazu gibt es künftig auch eine Gastronomie, ein Terrassencafé mit Ausblick auf Teich, Wald und Spielepark. „Wir werden die Eintrittspreise aber nicht erhöhen“, „schüttelt“ Christian Wessels noch eine gute Nachricht aus dem Ärmel.

Im zwölf Hektar großen Freizeitpark haben parallel die Wartungs- und Optimierungsarbeiten begonnen. Dass hier Bewegung riesig Spaß macht, erfahren jährlich im Schnitt 350 000 Besucher. Künftig gibt es drinnen zwischen Lianen und Dickicht und bei „Eisbären“ und „Pinguinen“ noch mehr davon.

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