Tourismus

Auf dem Wohnmobilstellplatz am Aquarell machten schon 13.000 Besucher Urlaub

Haltern - Der Wohnmobilstellplatz der Stadtwerke wird immer beliebter. Kein Wunder. Bei der Leserwahl des Fachmagazins "promobil" landete er auf dem zweiten Platz. Wir haben einige Camper besucht.

Sauberkeit, Lage, sanitäre Anlagen - alles tipptopp", sagt Annie Kelleher. Sie ist mit ihrem Mann René und ihren Söhnen Leon und Ryan am Vortag auf dem Wohnmobilstellplatz am Aquarell angekommen. Die Familie aus Rastatt in Baden-Württemberg fühlt sich wohl in Haltern.

"Wir sind drei Wochen mit dem Wohnmobil unterwegs, sagt Annie Kelleher. "Vorher waren wir in Holland, aber dort schlug jetzt das Wetter um. Da es hier in Haltern noch etwas besser bleiben soll und wir in die Nähe von Wasser wollten, sind wir hierher gefahren." Das einzige Manko, das die Kellehers festgestellt haben: Sie können mit ihren Hunden nicht direkt an den See. "Das war aus der Beschreibung nicht ersichtlich", sagt René Kelleher. Er hat sich über den Fachdienst "Promobil" über den Stellplatz in Haltern informiert. "Dort wird er sehr gut bewertet und das zu Recht", so René Kelleher.

Auf 30 Plätze erweitert

Der Wohnmobilstellplatz am Aquarell ist zu Beginn des Jahres in dem Fachmagazin sogar in der Bewertung hochgestuft worden. Er umfasst jetzt 30 Plätze, nachdem er im Februar erweitert worden war. Heinz van Buer, Betriebsleiter des Freizeitbades Aquarell der Stadtwerke, ist mit der Auslastung sehr zufrieden. "Wir haben jetzt 80 Prozent des Vorjahres erreicht. Dabei muss man berücksichtigen, dass der Platz im Februar und März wegen der Erweiterung fast zwei Monate lang geschlossen war. Die Vorjahreszahlen werden wir auf jeden Fall erreichen". Der Wohnmobilstellplatz war im Mai 2015 eingeweiht und eröffnet worden. Zunächst bot er 20, jetzt 30 Stellplätze. Seitdem haben 13.000 Besucher hier einen Stellplatz gebucht, mal nur für eine Nacht, manchmal auch für längere Urlaube. 24 Stunden kosten 10 Euro.

Gerade angekommen sind Johann und Gertrud Clevers aus Boxmeer in den Niederlanden. "Wir waren in Oberhausen, haben den Gasometer und in Essen das Gelände der Zeche Zollverein besucht. Jetzt wollen wir hier in Haltern noch ein paar Tage Rad fahren", sagt Johann Clevers. Wie lange die beiden bleiben, steht noch nicht fest. "Das entscheiden wir immer spontan." Von Haltern aus soll es in die Eifel weitergehen.

Heinz van Buer erläutert den beiden das Buchungssystem. "Früher konnte man an der Kasse des Aquarell einchecken", sagt er. "Da dort aber durch die geänderten Öffnungszeiten nicht immer jemand erreichbar ist, haben wir auf den Kassenautomaten mit Kameraüberwachung umgestellt. Ein großes Display zeigt an, welche Plätze belegt sind.

Häufig komplett belegt

Trotzdem kommt es gelegentlich vor, dass Neuankömmlinge auf Plätze fahren, deren "Bewohner" vielleicht gerade unterwegs oder schon ein paar Stunden eher abgefahren sind. "Da gibt es schon mal Konflikte, weil manche nicht einsehen, dass sie nicht auf einen Platz dürfen, auf dem niemand steht", so Heinz van Buer. In den Sommermonaten war der Platz an den Wochenenden häufig komplett belegt. Dann mussten einige Gäste auf den Parkplatz vor dem Aquarell ausweichen. Die Stadtwerke hoffen, dass die Auslastung weiter so gut bleibt. "Der Wohnmobilmarkt boomt weiterhin", sagt Heinz van Buer. "Man kann davon ausgehen, dass der Bedarf noch größer wird."

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