Unfall auf der A43 Richtung Recklinghausen

Auto geriet ins Schleudern - Autobahn war gesperrt

HALTERN - Die A43 war am Samstag nach einem Unfall zwischen den Anschlussstellen Haltern-Lavesum und Haltern Richtung Recklinghausen für mehrere Stunden gesperrt. Dort war gegen 16 Uhr ein Auto mit einem Anhänger ins Schleudern geraten.

Aktualisierung Sonntag (25. Februar, 11.05 Uhr):

Hier die Pressemitteilung der Autobahnpolizei Münster zu dem Unfall:

"Am Samstag, den 24.02.2018, gegen 16.12 Uhr, befuhr ein 26-jähriger Fahrzeugführer aus Aserbaidschan mit seinem PKW mit angehängtem Trailer, auf dem zwei weitere PKW aufgeladen waren, die BAB A43 in Fahrtrichtung Wuppertal. In Höhe der Unfallstelle, diese liegt zwischen den Anschlussstellen Lavesum und Haltern, verlor er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeuggespann.

Das Gespann brach daraufhin nach links aus und kollidierte mit der dortigen Mittelschutzplanke. Dabei kippte der Anhänger mit den aufgeladenen PKW um. Die ursprünglich aufgeladenen PKW kamen auf ihren Dächern zu liegen, der Anhänger auf seiner Ladefläche. Der 26-jährige verletzte sich bei dem Unfall leicht. Er wurde mit einem Rettungswagen einem Krankenhaus zugeführt, konnte dieses aber nach kurzer Zeit wieder verlassen. Glücklicherweise kamen keine weiteren Verkehrsteilnehmer infolge des Unfalls zu Schaden. Alle Fahrzeuge des Gespanns waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme, der Bergung und des Abtransports der Fahrzeuge musste die Richtungsfahrbahn Wuppertal der BAB A43 für ca. 2 Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Lavesum ab- und zur Wiederauffahrt an der Anschlussstelle Haltern umgeleitet. Zuvor hatte sich hinter der Unfallstelle ein Rückstau von ca. 5 km gebildet. Es entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 10.300 Euro."

Aktualisierung 18.38 Uhr:

Jetzt ging es schneller als gedacht: Die Bergungsarbeiten sind abgeschlossen, die Fahrbahn Richtung Recklinghausen wieder befahrbar. Der Fahrer des Wagens wurde entgegen erster Angaben doch ins Krankenhaus gebracht. Wir beenden an dieser Stelle unsere Berichterstattung.

Aktualisierung 17.40 Uhr:

Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauern an. Derzeit geht die Polizei davon aus, dass die A43 Richtung Recklinghausen noch bis 19 Uhr gesperrt bleiben wird. Ab und an kann zwar ein Fahrstreifen freigegeben werden. Die Polizei empfiehlt aber weiter, bereits ab Dülmen der U60 und der U62 zu folgen.

Aktualisierung 17 Uhr:

Wie ein Sprecher der Leitstelle der zuständigen Autobahnpolizei in Münster auf Anfrage mitteilte, sind glücklicherweise keine Menschen bei dem Unfall verletzt worden. Ein Abschleppdienst ist bestellt. Wie lange die Bergungsarbeiten andauern werden, konnte der Sprecher noch nicht abschätzen. Der Verkehr staut sich derzeit auf einer Länge von fünf Kilometern. Die Verkehrsteilnehmer werden an der Anschlussstelle Lavesum von der Autobahn abgeleitet.

Ursprüngliche Meldung:

Der Anhänger war mit zwei Autos beladen, die nach dem Unfall auf dem Dach landeten. Auch der Anhänger selbst landete kopfüber auf der Autobahn. Das Fahrzeug, das den Anhänger zog, kam in entgegengesetzter Fahrtrichtung zum Stehen. Ob es Verletzte gibt, steht derzeit nocht fest.

Die Autobahn ist Richtung Recklinghausen gesperrt. Die Polizei empfiehlt, bereits ab Dülmen der U60 und der U62 zu folgen.

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