Unfallgefahr

Markierungen sollen ängstlichen Autofahrern Sicherheit geben

Der Hennewiger Weg und Römerstraße laufen am Halterner Mahnmal spitz aufeinander zu. Das sei zu gefährlich, sagt die FDP. Im Ausschuss einigten sich die Politiker auf einen Kompromiss.

Eine nach Ansicht der FDP "diffuse Verkehrssituation" soll probeweise entschärft werden. Auf Beschluss des aktuellen Ausschusses Bauen/Verkehr werden dort, wo Hennewiger Weg und Römerstraße zusammenlaufen, Sperrflächen markiert, sodass die geltende Rechts-vor-Links-Regelung deutlich erkennbar ist.

Anregung der Stadt

Die Politiker folgten damit einem Vorschlag der Verwaltung. "Wir als FDP sind dankbar, dass unser Anliegen zur Verbesserung angenommen wird", sagte Andy Zimmermann. Doch die SPD war nicht überzeugt. Es bestehe kein akuter Handlungsbedarf, so Heinrich Wiengarten. Nur eine bauliche Maßnahme sei sinnvoll, dafür aber fehlt das Geld. "Wir müssen hier nicht ein Problem herbeireden", fand Wiengarten. Er lag nahe bei der CDU. "Wir verfallen nicht in Euphorie", bestätigte Franz Tönnis. Diese Ecke am Mahnmal sei kein Unfallschwerpunkt. Dennoch stimmte die CDU einer probeweisen Markierung zu.

Ein Jahr auf Probe

Wie die aussieht, benannte Marlies Wesseler (Die Grünen) knackig: Aus einem spitzen wird ein eindeutiger rechter Winkel. Marlies Wesseler betrachtet das Anliegen der FDP nicht unbedingt als notwendig, doch es sei ein Entgegenkommen an jene Autofahrer und Radfahrer, die an dieser Stelle der Stadt überfordert oder unsicher seien. Helmut Lampe, Leiter des Ordnungsamtes, empfahl allen, sich dem Vorschlag seines Amtes anzuschließen: "Mit einer Probephase vergeben wir uns nichts." Die SPD lehnte zwar nicht mehr ab, enthielt sich aber der Stimme.

Nun wird die Fahrbahn am Ehrenmal markiert, nach einem Jahr wird die Politik entscheiden, ob es endgültig dabei bleibt oder die Farbe wieder entfernt wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Erstes Aufatmen nach Schock-Tat in Gelsenkirchen: 13-Jährige wohl einziges Opfer
Erstes Aufatmen nach Schock-Tat in Gelsenkirchen: 13-Jährige wohl einziges Opfer
Razzia in einschlägigen Betrieben im Kreis Recklinghausen - das haben Zoll und Steuerfahnder sichergestellt
Razzia in einschlägigen Betrieben im Kreis Recklinghausen - das haben Zoll und Steuerfahnder sichergestellt
Der nächste Tankstellen-Überfall - nach diesen Tätern fahndet die Polizei
Der nächste Tankstellen-Überfall - nach diesen Tätern fahndet die Polizei
Marler Stern: Parkhaus und Rolltreppe eröffnet - Fakt AG nennt neue Mieter
Marler Stern: Parkhaus und Rolltreppe eröffnet - Fakt AG nennt neue Mieter
100 neue Jobs an der Werkstraße - Harry-Brot will sich in Oer-Erkenschwick ansiedeln
100 neue Jobs an der Werkstraße - Harry-Brot will sich in Oer-Erkenschwick ansiedeln

Kommentare