Untersuchungshaft

Halterner stellt sich fast zwei Jahre nach Raubüberfällen

Haltern - Rund zwei Jahre sind die Taten her - jetzt meldet die Polizei Ermittlungserfolge zu Halterner Raubüberfällen. Es geht um eine Tat in einem Kiosk und eine an einer Tankstelle. Einer der Festgenommenen hatte sich lange nach den Taten selbst bei der Polizei gemeldet und alles gestanden.

Anfang 2016 gab es einen Raub auf einen Kiosk an der Sixtusstraße und einen versuchten Raub auf eine Tankstelle an der Thiestraße. In beiden Fällen bedrohte ein Mann die Angestellten. Im Kiosk hielt er eine Schusswaffe vor und forderte Geld. Beide Male konnte der Tatverdächtige unerkannt flüchten. Ende 2017 stellte sich ein 21-jähriger Mann aus Haltern am See bei der Polizei. Er legte ein Geständnis ab und gab an, die Raubtaten begangen zu haben; teilt die Polizei am Donnerstag (8. Februar) mit.

Die weiteren Ermittlungen führten die Beamten zu einem 25-Jährigen aus Haltern am See. Er steht im Verdacht, als Anstifter für die Taten verantwortlich zu sein. Gegen den 25-Jährigen wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen ein Untersuchungshaftbefehl erlassen. Er konnte am Donnerstag (8. Februar) festgenommen werden und ging in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen gegen die Tatverdächtigen dauern an.

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