Vertragsunterzeichnung

Die Halterner Bürgerstiftung unterstützt die Jugend mit 5000 Euro

Die AG 78, das Netzwerk für Kinder- und Jugendarbeit in Haltern, hat unverhofft eine Zuwendung von der Bürgerstiftung erhalten.

Die Bürgerstiftung Halterner für Halterner stiftet einen Jugendfonds und stattet die Arbeitsgemeinschaft 78 mit 5000 Euro aus. Vorsitzende Beate Mertmann und ihr Stellvertreter Franz-Josef Berheide trafen sich im Pfarrheim St. Marien mit dem AG-78-Vorsitzenden Patrick Dülge und Karolin Wengerek zur Vertragsunterzeichnung. Beate Mertmann erklärt die Idee: "Die Bürgerstiftung möchte mit dem Jugendfonds jugendliche Halterner in die Lage versetzen, etwas zu stiften, das aus ihrer Sicht gut ist für ihre Stadt." Einzige Bedingung sei, dass dieses Gute mit den in der Satzung festgelegten Zielen der Bürgerstiftung übereinstimmen müsse.

Netzwerk für Jugendliche

In der AG 78 sind unter anderem der Träger der öffentlichen Jugendhilfe, die anerkannten Träger der freien Jugendhilfe, Vertreter der Schulen, Vereine, Jugendgruppen und Jugendinitiativen zusammengeschlossen. "Wir als Netzwerk für Kinder- und Jugendarbeit in Haltern freuen uns über diese Zuwendung", bedankte sich Patrick Dülge. Er ist überzeugt, dass sich in der AG 78 gute Ideen entwickeln werden, wie das Geld eingesetzt werden könnte. Die Frage dabei solle sein: Was tut Halterner Jugendlichen gut? Die AG 78 habe selbst ein Budget, aber seit die Stadt im Stärkungspakt ist, seien die Mittel stark gekürzt worden. "Beispielsweise können wir keine Ferienfreizeiten mehr unterstützen", sagte Patrick Dülge.

Ein Gesamtprojekt

Für ihn und Karolin Wengerek ist klar, dass nicht einzelne Gruppierungen der AG 78 bedacht werden, sondern dass ein Gesamtprojekt entsteht. So wie jetzt in den Herbstferien das Mitmach-Zirkusprojekt für 100 Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren. Für Beate Mertmann und Franz-Josef Berheide ist klar, dass sie sich als Bürgerstifter nicht in die Ideenfindung einmischen. Im Gegenteil: "Wir sind sehr gespannt, wie die 5000 Euro eingesetzt werden." Zeitdruck besteht nicht. Ob der Jugendfonds später noch einmal aufgefüllt wird, ist noch offen. "Wir müssen sehen, wie wir uns das tatsächlich auf die Dauer leisten können", sagte Beate Mertmann. Wenn möglich, würde die Stiftung das aber sicherlich gerne tun. Denn der Fonds sei auch eine gute Möglichkeit, Jugendliche an die Bürgerstiftung heranzuführen.

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