Warten auf Genehmigung

Kreisverwaltung prüft Pläne zum Bestattungswald in Sythen

Carl Otto Graf von Westerholt und die Stadt Haltern planen eine "Ruhestätte Natur" in Sythen. Das Genehmigungsverfahren beim Kreis läuft jetzt. Nun heißt es: Warten auf grünes Licht.

Über die in Sythen geplante "Ruhestätte Natur" wird in diesen Wochen in Recklinghausen entschieden. "Der entsprechende Antrag befindet sich derzeit im Genehmigungsverfahren bei der Kreisverwaltung", teilte Carl Otto Graf von Westerholt auf Anfrage mit.

Betreiber der Ruhestätte Natur Haltern-Sythen ist der Graf als Eigentümer der Fläche, Träger des Projekts die Stadt Haltern, die einen Teil der Gebühren erhalten wird. Wenn es nach den Vorstellungen der Vertragspartner geht, sollen die ersten Urnen noch in diesem Jahr im Wald beigesetzt werden.

Viele Behörden am Verfahren beteiligt

Wie eine Sprecherin des Kreises jetzt auf Anfrage erklärte, sei allerdings vor September auf gar keinen Fall mit einer Entscheidung zu rechnen. Schließlich seien Gesundheitsbehörde, Untere Wasserbehörde, Naturschutzbehörde und Bodenschutzbehörde sowie der Landesbetrieb Wald und Forst als zuständiges Forstamt an dem Genehmigungsverfahren beteiligt. Auch im September sei noch nicht zwingend mit einem Bescheid zu rechnen, hieß es weiter.

Gesamtfläche 20 Hektar

Der Sythener Bestattungswald ist auf einer Fläche von insgesamt 20 Hektar nördlich des Schlosses Sythen im Linnert geplant. In einem ersten Schritt sollen allerdings zunächst nur vier Hektar zwischen Brookweg, Reiherhorst und Sythener Straße als Ruhestätte genutzt werden. Wie Carl Otto Graf von Westerholt schon bei der Vertragsunterzeichnung im Mai erklärt hatte, seien keine Eingriffe in die Natur notwendig. Der Charakter des Waldes bleibe erhalten. Der Bestattungsforst ist offen für Menschen aller Konfessionen.

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