Werbegemeinschaft

430 Halterner tauschten ihren Weihnachtsbaum gegen einen Einkaufsgutschein

Halterner hatten die Möglichkeit, ihren ausgedienten Tannenbaum gegen einen Einkaufsgutschein einzulösen. Die guten Zahlen der letzten vier Jahre wurde aber deutlich unterschritten.

Für viele Menschen ist der Dreikönigstag traditionell der Tag, an dem der Weihnachtsbaum ausgedient hat. Reihenweise einst funkelnde Prachtexemplare liegen dann wieder am Straßenrand. Um die Entsorgung der Weihnachtsbäume attraktiver zu gestalten, hat sich die Halterner Kaufmannschaft vor fünf Jahren eine besondere Aktion mit dem Namen "Ooooh Tannebaum" ausgedacht. Jeder der seinen Weihnachtsbaum zum Schreddern und Wiederverwerten zum Marktplatz bringt, erhält einen Einkaufsgutschein in Höhe von 10 Euro.

Aktion macht Spaß

Auch am vergangenen Samstag kam diese postbesinnliche Wiederverwertung gut an. Schon nach einer guten halben Stunde zählten die Helfer der DLRG über 50 Bäume, die am Schredder der Firma Bennemann abgelegt wurden. Tristan Eggert und Franz Bennemann Junior schoben einen Baum nach dem anderen in den Schredder. "Es macht Spaß, mitzuhelfen", beschrieben die beiden Kinder ihren Einsatz. Auch Zweige vom Weihnachtsgesteck wurden geschreddert, ebenso der große städtische Baum über dem Brunnen.

Warum laufen so viele Weihnachtsbäume durch die Stadt?" Die Frage des kleinen Tom war nicht unberechtigt. Aus allen Himmelsrichtungen trugen die Halterner ihre Bäume Richtung Marktplatz. Andere zogen ihre Bäume an Bändern hinter sich her oder transportierten sie im Kinderwagen.

Dank an DLRG

Etwa 430 Gutscheine wurden ausgehändigt, die anschließend in 22 Halterner Geschäften beim Einkauf eingelöst werden konnten. Damit wurden die guten Zahlen der letzten vier Jahre von über 500 Stück doch deutlich unterschritten. "Wir freuen uns dennoch über so viele Teilnehmer! Das Wetter und der Termin vor dem Dreikönigstag waren nicht ideal", sagte Geschäftsführer Christoph Kleinefeld. Die Werbegemeinschaft bedankt sich beim Halterner Unternehmen Bennemann für die Begleitung der Aktion. "Unser Dank geht auch an die DLRG-Mitglieder, die die Bäume ausgeladen und in Empfang genommen und die Besucher mit leckeren Waffeln und heißen Getränken versorgt haben."

Ab ins Biomasse-Kraftwerk

Nach der Entsorgung ist vor der Besorgung! Die letzte Reise der geschredderten Weihnachtsbäume führt weiter zum Wertstoffhof der Firma Bennemann. Hier werden die Bäume aber nur zwischengelagert. Ihre eigentliche Bestimmung finden sie dann in verschiedenen Biomassekraftwerken. "Dort wird aus den Baumresten Strom erzeugt wird, damit beim nächsten Weihnachtsfest der nächste Baum wieder erstrahlen kann", beschreibt Firmeninhaber Franz Bennemann Senior.

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