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Der Kastanienhof im Modell: An der Frontseite zur Rekener Straße entstehen Miet-Appartements, seitlich 18 Eigentumswohnungen.

In der Region einzigartig

Das ist Lavesums Millionen-Projekt Kastanienhof

LAVESUM - Ein "Leuchtturmprojekt für altersgerechtes Wohnen" nennt Ursula Eskes, was sie gerade zusammen mit ihrem Bruder Georg in Lavesum an der Rekener Straße realisiert. Auf der Baustelle stellten beide ihr Quartierskonzept vor, das in der Region mit einer Einzigartigkeit hervorsticht.

In dem 4,3 Millionen Euro teuren Komplex, der sich in zwei von einander getrennte Häuser teilt, entstehen zum einen 20 möblierte Appartements, ein Gäste-Appartement und Gewerbeflächen, zum anderen 18 Eigentumswohnungen. Eine Besonderheit sind die Appartements. Sie werden zur Vermietung angeboten. Gedacht sind sie für Menschen, die ihren Alltag im eigenen Haus nicht mehr bewältigen können, aber noch zu selbstbestimmt leben, als dass sie sich mit einem Pflegeheim-Platz anfreunden könnten. „Diese Übergangs-Wohnform ist im weiten Umkreis einzigartig, das gibt es bislang nur in Bayern“, erklärte Ursula Eskes. „Die Versorgung der Bewohner wird über unseren ambulanten Pflegedienst sichergestellt.“

In diesem teilunterkellerten Haus mit Front zur Rekener Straße werden außerdem eine Tagespflege mit 14 Plätzen, kleine Gewerbeflächen und der ambulante Pflegedienst „Pflege im Quartier“ angesiedelt. Durch die Kooperation mit dem Lambertusstift Lippramsdorf, dessen Investorin Ursula Eskes ist, wird die Tagespflege an sieben Tagen die Woche geöffnet sein. Der Pflegedienst hat zurzeit ein kleines Büro in Lippramsdorf, er wird nach Lavesum ziehen.

Im zweiten, vollunterkellerten Haus entstehen 18 barrierearme Eigentumswohnungen in der Größe von 55 bis 78 Quadratmetern. Zu jeder Wohnung gehört ein Keller, außerdem gibt es einen Raum zum Aufladen von Elektromobilen. „Das Interesse ist groß“, freut sich Georg Eskes, der für die zentrale Lage inmitten des idyllischen Lavesum schwärmt. Die ersten Wohnungen seien bereits verkauft.

Bauherren der Häuser auf dem 3200 Quadratmeter großen Grundstück in unmittelbarer Nachbarschaft zum Biko-Markt sind Ursula und Georg Eskes als Gesellschafter und Geschäftsführer der BarriereFreiRaum GmbH & CoKG. Entworfen hat sie Architekt Jörg Jäger aus Haltern, er plante auch schon das Altenheim Lambertusstift. Die Bauarbeiten vergaben die Geschwister Eskes – wie schon für das Haus in Lippramsdorf – an das Unternehmen Mertmann. „Dieses Quartier ist zurzeit unsere größte Baustelle“, sagte Ralf Mertmann. Am 1. Juli 2018 soll Einzugstermin sein.

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