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Stadtteilmanager Holger Langenkamp stellt die Ergebnisse der Interviews vor.

Bürger geben Antwort

Umfrage deckt auf: Das sind die Angsträume in Marls Stadtkern

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Die Menschen in Wohnen West fühlen sich dort grundsätzlich wohl. In einigen Bereichen ihrer Nachbarschaft haben sie allerdings Angst.

Die Bewohner von Wohnen West fühlen sich im Stadtkern sehr wohl und als Teil der Nachbarschaft. Trotzdem wünschen sie mehr Leben in der City. Den Creiler Platz und die Planetensiedlung sehen sie als „Angsträume“. Das ist das Ergebnis von Interviews, die das Team um Quartiersmanager Holger Langenkamp im Juni mit 65 Mietern und Eigentümern führte.

Weitere Befragungen folgen

Es ist die erste von vier Befragungen, die im Stadtteil geplant sind. Auch die Bewohner von Wohnen Ost, dem Laubfrosch und der Planetensiedlung sollen ihre Wünsche und Anregungen äußern können. Im Rathaus stellte Holger Langenkamp die Ergebnisse vor.

Mehrheit der Anwohner schweigt

Etwa ein Drittel der Bewohner von Wohnen West hat die Fragen ausführlich beantwortet. Weitere 53 wollten sich nicht interviewen lassen, 82 wurden gar nicht erreicht. „An jeder Tür haben wir vier- bis fünfmal geklopft“, berichtete der Quartiersmanager. Die meisten Bewohner des Hochhauskomplexes an der Hervester Straße sind Rentner, etwa ein Fünftel ist sogar über 80 Jahre alt. 

Angsträume in der Nachbarschaft

Viele wohnen seit Jahrzehnten in Wohnen West. „Sie fühlen sich dort wohl, sonst wären sie längst umgezogen“, sagte Holger Langenkamp. Trotz allem gibt es Orte, an denen die Bewohner Angst haben. Der Creiler Platz sei zu düster. Auch die Adolf-Grimme-Straße, die Y-Unterführung an der Willy-Brandt-Gesamtschule, der Busbahnhof und die Forumsplatte wurden als Angsträume genannt.

Wunsch nach Barrierefreiheit

Gewünscht wird – vor allem von den Senioren – mehr Barrierefreiheit. Besonders ein Aufzug am Bahnhof Marl-Mitte wird schmerzlich vermisst. 39 Stufen müssen die Marler bis zum Bahnsteig überwinden – für Gehbehinderte eine Tortur. 

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