AWO-Erzieherinnen streiken

Für mehr Lohngerechtigkeit

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Der Tarifstreit zwischen der Gewerkschaft Verdi und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) geht morgen in die zweite Runde. Wie berichtet bleiben am Dienstag, 29. Januar, die Einrichtungen des Offenen Ganztags (OGS) der Hertener Grundschulen sowie einige AWO-Kitas geschlossen.

Zahlreiche Erzieherinnen fahren zu einer Kundgebung nach Düsseldorf und streiken dort für mehr Lohn, während die Verhandlungen laufen. Dort treffen sie auf Kolleginnen aus ganz NRW, denn die Tarifauseinandersetzung betrifft das ganze Land.

In der ersten Verhandlungsrunde am 9. Januar hatte die Arbeitgeberseite die Forderung der Gewerkschaft nach zehn Prozent mehr Lohn abgelehnt. Die Verhandlungsführer der AWO erklärten, die Forderungen der Gewerkschaft stammten „eher aus dem Zauberhut klassenkämpferischer Fantasien als aus der sozialpolitischen Wirklichkeit“. Sieben Prozent mehr Lohn über eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren verteilt bietet die AWO an. Verdi hingegen fordert gleiches Geld für gleiche Arbeit und pocht auf eine durchschnittliche Erhöhung von zehn Prozent, um eine Angleichung der Löhne an den öffentlichen Dienst zu erreichen.

Wegen des Fachkräftemangels und des steigenden Bedarfs an qualifizierten Erzieherinnen, rechnet man sich gute Chancen aus. Beim Streik am DGB-Haus (Friedrich-Ebert-Straße 34-38, 40210 Düsseldorf) sind übrigens auch Eltern und Angehörige zur Unterstützung herzlich willkommen.

Rubriklistenbild: © Foto: dpa

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