Polizei sucht Zeugen

Mann onaniert im Backumer Tal

HERTEN - Eine böse Überraschung erlebte eine 43-jährige Hertenerin am Dienstagabend (3. Juli) im Backumer Tal. Gegen 19 Uhr sah sie dort einen jungen Mann, der sich in einem Gebüsch versteckte und onanierte. Es ist der mittlerweile dritte derartige Fall innerhalb von rund vier Wochen.

Zwei Tage später, am Donnerstagabend, beobachtete die Hertenerin den Mann erneut. Dieses Mal stand er gegen 19.20 Uhr allerdings hinter einem Gebüsch, ohne etwas zu tun. Der junge Mann wird als etwa 20 Jahre alt und 1,75 Meter groß beschrieben. Er hat eine schmale, sportliche Figur, mittelblonde Haare (Deckhaare länger, hinten kurz), schwarz gekleidet, schwarze Schuhe mit weißen Streifen. Der Mann trug eine eckige Brille.

Eine ähnliche Beschreibung gab es auch bei einem weiteren Fall vor gut einem Monat. Am 28. Mai hatte ein junger Mann in einem Gebüsch im Hertener Schlosspark gestanden und sich ebenfalls selbst befriedigt. Damals belästigte er damit zwei 16- und 17-jährige Freundinnen aus Gelsenkirchen, die auf einer Parkbank saßen. Als die Jugendlichen damals die Polizei rufen wollten, flüchtete der unbekannte Mann auf einem silbernen Fahrrad. Die Freundinnen beschrieben den Exhibitionisten wie folgt: etwa 20 Jahre alt, groß, schlank bis sehr dünn, dunkelblonde Haare, schwarze Brille. Er trug ein schwarzes T-Shirt mit weißer Aufschrift.

Hinweise nimmt die Polizei unter Tel.: 0800/2361111 entgegen.

Auch an einem Spielplatz an der August-Schmidt-Straße in Westerholt gab es kürzlich einen Fall von sexueller Belästigung. Die Beschreibung des Mannes, der dort am 27. Juni onanierte, weicht jedoch stark von dem Täter im Backumer Tal und im Schlosspark ab. Der Mann in Westerholt war 40 bis 50 Jahre alt, schlank und hatte kurze dunkelblonde Haare. Er trug Hemd und Krawatte.

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