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Der ZBH hat die Laufbahn und den Tennenplatz auf der Bertlicher Sportanlage überarbeitet.

Neuer Belag zum Start

Der Sportplatz Bertlich wurde überarbeitet

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HERTEN-BERTLICH - Die Bertlicher Sportler erleben ein Wechselbad der Gefühle. Im vergangenen Jahr legte die Stadtverwaltung ein Sportstättenkonzept vor, das die Schließung der Anlage vorsah. Der Hertener Rat stoppte die Pläne.

In mehreren Wutreden beklagte SPD-Ratsfrau Heike Dignaß, dass der SuS Bertlich seit Jahrzehnten vernachlässigt werde. Die schon vor 20 Jahren versprochene Sanierung des Platzes an der Heinrich-Obenhaus-Straße sei nie erfolgt.

Nun hat sich in mehrfacher Hinsicht das Blatt gewendet. Ein neues Konzept sieht den Erhalt der Sportanlage vor. Der Zentrale Betriebshof (ZBH) hat die Osterferien für eine erste Sanierungsmaßnahme genutzt und rund 3000 Quadratmeter Leichtathletik-Laufbahn sowie 7500 Quadratmeter Tennenplatz in Eigenregie überarbeitet. Die Laufbahn wurde mit einer sogenannten Schälmaschine vom Unkraut befreit. Die teils unebene Oberfläche wurde ausgeglichen und auf eine einheitliche Höhe gebracht. Danach trugen ZBH-Mitarbeiter neues Oberflächenmaterial auf.

Des Weiteren hat der ZBH sich um den Tennenplatz („Ascheplatz“) gekümmert: Der Großteil des Tragschichtmaterials wurde aufgesammelt. Auch hier wurde dann die Oberfläche des Platzes ausgeglichen und mit neuem Material bedeckt. Die Situation für die Fußballspieler hat sich dadurch verbessert, zum Beispiel gibt es nun weniger Pfützen nach starkem Regen.

Wie erwähnt, handelt es sich um einen ersten Schritt. Im Sommer soll es weitergehen, erläutert Jan-Tobias Welzel, Fachbereichsleiter Grün beim ZBH: „Um eine optimale Nutzung zu gewährleisten, erfolgt in der Saisonpause eine umfangreiche Erneuerung durch eine Fachfirma.“

Außerdem hat der Betriebshof die Entwässerung auf Vordermann gebracht. Alle Kontroll- und Einlaufschächte wurden inspiziert, gereinigt und gespült. Die marode Entwässerungsrinne vor dem Vereinsheim soll zu einem späteren Zeitpunkt entfernt werden. Das anfallende Regenwasser wird dann von der Pflasterfläche über eine Mulde an die vorhandenen Wasserabläufe angeschlossen.

Das kürzlich vom Rat beschlossene, neue Sportstättenkonzept sieht für die Bertlicher Anlage weitere Maßnahmen vor, unter anderem einen Kunstrasenplatz, eine Kunststoff-Laufbahn, ein Werferfeld und neue Umkleiden. Angesichts der hohen Kosten – insgesamt fast zwei Millionen Euro – sollen die Planungen aber erst in den Jahren 2022/23 beginnen.

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