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Der Klotz ist am Mittwoch abtransportiert worden. 

Betonklotz

Neun Tonnen schwerer Weihnachtsbaumständer erst jetzt von der Stadt weggeräumt

Seit Weihnachten versperrte der Beton-Koloss den Radweg vor dem Hertener Rathaus. Jetzt hat er endlich ein neues Zuhause gefunden.

  • Im Dezember ließ die Stadt Herten einen Betonklotz als Weihnachtsbaumständer anfertigen. 
  • Dieser versperrte monatelang den Radweg vor dem Rathaus. 
  • Am Mittwoch (18.3.) ist er versetzt worden.  

Monatelang wunderten sich Radfahrer, warum mitten auf dem Radweg vor dem Rathaus ein mit rot-weißen Warnbaken eingekreister Betonklotz liegt. Die Hertener Allgemeine hat nachgefragt. Dieser neun-Tonnen-Koloss diente bei der Winterwelt im Dezember 2019 als Christbaumständer. Dieses Verkehrshindernis galt es aus dem Weg zu schaffen. „Da sich der Transport des über neun Tonnen schweren Teils aber als recht aufwendig erweist, ist er aus logistischen Gründen erst einmal stehen geblieben", sagt Stadtsprecherin Anika Meierhenrich.

Monatelang lag der Betonklotz auf dem Radweg vor dem Rathaus.

Die Hertener Stadtverwaltung hat den Klotz selbst anfertigen und dort hinlegen lassen. Bislang hatte sich keine alternative Lösung gefunden, hieß es aus der Stadtverwaltung auf die Anfrage der Hertener Allgemeinen Zeitung von Anfang März. Am 18. März war dann die Entscheidung getroffen und der Klotz versetzt werden. Am Morgen rollten ein großer Bagger und ein Lastwagen an und beförderten den neun-Tonnen-schweren Betonklotz vom Radweg herunter.

In der Ried ist der Klotz wieder eingebuddelt worden.

Sie transportierten ihn von Herten-Mitte Richtung Scherlebeck. In der Ried, an der Ecke Richterstraße und Backumer Straße wurde der Betonklotz in ein Loch hineingehievt. Dort kann der Betonklotz aufgrund der momentanen Lage wohl erst gegen Ende des Jahres zum ersten Mal als Ständer genutzt werden – für einen Weihnachtsbaum.

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